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Die vorbildlichsten Unternehmensführer Bayerns

Der Deloitte Axia-Award zeichnet vier bayerische Mittelständler für beispielhafte Unternehmensführung aus/Studie untersucht die Corporate-Governance-Praxis im bayerischen Mittelstand

Deloitte hat gestern Abend im Hubertussaal des Schlosses Nymphenburg, München, zum ersten Mal den Axia-Award in Bayern verliehen. Es wurden mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Branchen prämiert, die zeigen, dass Führungs- und Kontrollstrukturen an Bedeutung gewinnen und sich viele erfolgreiche Mittelständler mit dem Thema einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Unternehmensführung auseinandersetzen. Die begleitende Studie „Werte bewahren, Gegenwart meistern, Zukunft gestalten“ von Deloitte und dem Lehrstuhl für Strategische Unternehmensführung an der Ludwig-Maximilians-Universität, München, schildert wichtige Aspekte der nachhaltigen und erfolgreichen Unternehmensführung. Insgesamt nahmen mehr als 90 bayerische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 25 Millionen Euro teil – ausgezeichnet wurden Bühler Motor GmbH, Maincor AG, Schattdecor AG und KATHREIN-Werke KG. Die Veranstaltung moderierte Christian Baulig, stellvertretender Ressortleiter „Agenda“ bei der Financial Times Deutschland. Zahlreiche Vertreter der regionalen Politik waren ebenfalls anwesend.

„Aufgrund des großen Interesses am Axia-Award im letzten Jahr haben wir den Wettbewerb auf das flächengrößte Bundesland – Bayern – erweitert, um auch hier herausragende Unternehmen ehren zu können“, erklärt Klaus Löffler, Partner Mittelstand bei Deloitte. „Die bayerischen Mittelständler konnten ihre Corporate Governance Best Practices vorstellen, wobei sie den zentralen Gestaltungsfeldern – Werte und Traditionen bewahren, gegenwärtige Herausforderungen meistern sowie Zukunft aktiv gestalten – besondere Aufmerksamkeit schenken sollten.“

Der altgriechische Begriff „Axia“ steht für „Wert“, bedeutet aber auch „Fähigkeit“ und „Erfolg“. Diese drei Attribute erfüllen auch die Gewinner in den Kategorien „Gegenwart meistern“, „Zukunft gestalten“ und „Werte bewahren“. Dabei standen insbesondere Unternehmensstrategie, Finanzierung, Unternehmenssteuerung und -kontrolle, nachhaltige Unternehmenssicherung sowie Personal- und Wissensmanagement im Fokus.

Kategorie „Gegenwart meistern“ – Bühler Motor GmbH

Hier stand eine beispielhafte Unternehmenssteuerung zusammen mit der Finanzierung, dem Controlling sowie dem Umgang mit Banken und Kapitalmarkt im Mittelpunkt. Der fränkische Hersteller von Elektromotorensystemlösungen für Automotive, Luftfahrt und Industrie konnte sich insbesondere durch den vorbildlichen Einsatz der Balanced Scorecard (BSC) zur operativen und strategischen Führung sowie zur laufenden Budgetkontrolle qualifizieren. Mithilfe der BSC werden Strategien entwickelt und mit Messgrößen hinterlegt – die Zielerreichung wird dann durch die Definition konkreter Maßnahmen unterstützt.

Kategorie „Zukunft gestalten“ – Maincor AG

Eine klare, strategische Ausrichtung zusammen mit exzellenten Leistungen im Wissens- und Personalmanagement waren die entscheidenden Faktoren dieser Kategorie. Maincor AG ist im Bereich der Kunststoffverarbeitung mit einer diversifizierten Produktpalette vertreten. Das Unternehmen zeichnet sich durch ein herausragendes Innovationssystem aus: So wird die gezielte Suche nach Neuentwicklungen von einem hauptamtlichen Innovations-Scout forciert – dies eröffnet Freiräume für das notwendige „Querdenken“.

Kategorie „Werte bewahren“ – Schattdecor AG

Der führende Hersteller bedruckter Dekorpapiere konnte sich hier durchsetzen. Die Jury war insbesondere von der Unternehmensphilosophie und nachhaltigen -sicherung überzeugt. Zudem weist die Firma eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung auf und hat die eigenen Mitarbeiter das Unternehmensleitbild entwickeln lassen.

Sonderpreis – KATHREIN-Werke KG

Der weltweit größte Antennenhersteller KATHREIN wurde mit dem Sonderpreis ausgezeichnet – insbesondere aufgrund des nachhaltigen kulturellen, politischen, ökologischen sowie sozialen Engagements für die Region. Die Firma beschäftigt momentan 6.500 Mitarbeiter und lebt das Prinzip vertrauensbildender und anhaltender Zusammenarbeit. Darüber hinaus setzt sich das Unternehmen für diverse Projekte in und um Rosenheim ein.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass mittelständische Unternehmen Corporate Governance im besten Sinn als gute Unternehmensführung auffassen“, fasst Prof. Dr. Anja Tuschke von der Ludwig-Maximilians-Universität die Studienergebnisse zusammen. „Dabei gibt es keine einheitliche Lösung, die sich allen Unternehmensbesonderheiten und -qualitäten anpassen könnte. So ist vor allem Flexibilität gefragt. Gemeinsam ist den meisten Unternehmen, dass sie ihr Finanzmanagement optimieren, die Potenziale strategischer Planung und Führung nutzen und ihre Werte als einen Vorteil im Wettbewerb begreifen.“

P2News

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