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Die Schweden sind beim Besteuern ihrer Einkommen Spitze

Gutverdienende Schweden, Belgier und Niederländer zahlen EU-weit die höchsten Steuern auf ihr Einkommen. Wie das europäische Statistikamt Eurostat bekannt gab, liegt der Spitzensteuersatz in den drei Ländern derzeit zwischen 52,0 Prozent in den Niederlanden und 56,4 Prozent in Schweden. Belgien reihte sich mit einem Steuersatz von 53,7 Prozent in der Mitte der beiden ein.

In den 27 EU-Staaten, erhöhte sich der Steuersatz Eurostat zufolge leicht. Am wenigsten von ihrem Einkommen abgeben müssen Bürger in Bulgarien mit 10 Prozent und in Litauen sowie der Tschechischen Republik mit 15 Prozent. In Deutschland liegt der Spitzensteuer-satz bei 47,5 Prozent, im Nachbarland Frankreich werden Einkommen zu 45,8 Prozent besteuert.
Die größten Rückgänge der Steuersätze verzeichneten in den vergangenen zehn Jahren Bulgarien (von 40 Prozent auf 10 Prozent), Slowenien (von 40 Prozent auf 16 Prozent) und die Slowakei (von 42 Prozent auf 19 Prozent), die alle Einheitssteuersätze eingeführt haben. Am heftigsten stiegen die Spitzensteuersätze zwischen 2000 und 2010 in Schweden (von 51,5 Prozent auf 56,4 Prozent).

Körperschaftsteuer gesunken

Die Steuersätze auf Körperschaften nahmen den Statistikern zufolge in den 27 EU-Staaten in diesem Jahr weiter ab. Malta belastet die Einkommen seiner Unternehmen zu 35 Prozent, Frankreich und Belgien folgen mit einem Regelsteuersatz von rund 34 Prozent. Deutschland folgt mit 29,8 Prozent. Die geringsten Steuern müssen EU-weit Körperschaften in Bulgarien und Zypern (jeweils 10 Prozent) zahlen. Die größten Rückgänge wurden den Angaben nach zwischen 2000 und 2010 in Bulgarien (von 32,5 Prozent auf 10 Prozent), Deutschland (von 51,6 Prozent auf 29,8 Prozent) und Zypern (von 29 Prozent auf 10 Prozent) registriert.

P2News/News-Reporter

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