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Die Radsaison ist eröffnet

Kaum lässt sich die Sonne wieder häufiger blicken, schwingen sich Millionen Bürger aufs Fahrrad. Egal ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder bei längeren Touren – im Frühling und Sommer ist das Fahrrad ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Radfahren ist gesund, umweltfreundlich, kostengünstig und macht dazu auch noch Spaß. Schon wer regelmäßig kurze Strecken mit dem Rad zurücklegt, tut seiner Gesundheit etwas Gutes und fühlt sich wohler. Wichtig ist hierbei allerdings, das Fahrrad an die eigenen Proportionen anzupassen und auf eine geeignete Federung zu achten. Das Radfahren sollte zudem mit Spaß und Freude verbunden und kein Gewaltakt sein, nur dann entfaltet es positive Wirkung auf Geist und Körper. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt wertvolle Tipps und nützliche Informationen, worauf Sie beim Fahrradkauf achten sollten, damit das Radeln auch für Ihren Rücken gesund ist.

Für rückengerechtes Radfahren sind beispielsweise Räder mit einer Vollfederung, die sich leicht individuell einstellen lassen, besonders zu empfehlen. Doch was bedeutet Vollfederung? Im Gegensatz zur Komfortfederung (gefederte Gabel und Sattelstütze), zeichnet sich ein vollgefedertes Rad durch eine komplette Vorder- und Hinterradfederung aus. Ein absolutes Muss für rückenfreundliches Radfahren. Denn Stoßbelastungen und Vibrationen durch Unebenheiten im Boden, wie z. B. Kopfsteinpflaster und Schlaglöcher, können die Wirbelsäule schädigen. Eine Untersuchung der Deutschen Sporthochschule Köln hat gezeigt, dass bei vollgefederten Fahrrädern die Stöße um 35 Prozent gemindert werden können – eine große Erleichterung für den Rücken. Weitere Vorteile der Vollfederung: Sie ermöglicht eine bessere Straßenlage sowie eine optimale Bodenhaftung, die die Fahrsicherheit steigert und die Nutzungsdauer des Fahrrads verlängern kann.

Das Fahrrad muss sich dem Menschen anpassen – nicht umgekehrt

Ein gesundes, rückenfreundliches Fahrradfahren ist nur dann möglich, wenn Gefährt und Benutzer zueinander passen. Bedeutet: Das Fahrrad sollte sich an verschiedenen Punkten individuell einstellen lassen. Ein wichtiger Aspekt, der häufig unterschätzt wird. Eine ergonomische Sitzhaltung liegt dann vor, wenn die Wirbelsäule ihre natürliche Doppel-S-Form beibehält. Zudem gilt: Je aufrechter die Sitzhaltung, umso schonender ist sie für den Rücken und die Halswirbelsäule. Eine leichte Oberkörpervorneigung (maximal 30º) ist ebenfalls noch in Ordnung, solange der Nacken keine Probleme bereitet. Ruhig zwischendrin ab und an die Sitzhaltung wechseln, ebenso die Handhaltung am Lenker. Die perfekte Sitzposition ergibt sich aus sechs verschiedenen Parametern, die bei jedem guten Fahrrad einzustellen sind: Sitzhöhe, Sattelposition, Sattelneigung, Lenkerhöhe und -neigung sowie die Sitzlänge.

Die Sitzhöhe sollte so eingestellt werden, dass die Beine beim Treten nie ganz durchgestreckt sind. Bei der Satteleinstellung ist es wichtig, dass bei waagerechter Pedalstellung die Kniescheibe des Fahrers und das Pedallager ein Lot bilden. Die Neigung des Sattels ist richtig eingestellt, wenn keine Nerven eingeklemmt werden, er nirgendwo drückt und der Po nicht nach vorne rutscht. Den richtigen Sattel zu finden, ist gar nicht so leicht. Hier sind meistens mehrere Probefahrten und eine Beratung durch einen Fachmann notwendig. Bei der Einstellung des Lenkers ist darauf zu achten, dass er eine aufrechte oder leicht nach vorn gebeugte Sitzposition sowie eine bequeme Haltung der Hände ermöglicht. Weitere wichtige Faktoren, die beim Kauf eines Fahrrads beachtet werden sollten, sind ein geringes Fahrradgewicht sowie eine niedrige Einstiegshöhe.

P2News/Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

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