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Die Öl-Katastrophe und ihre Folgen

Barack Obama

Nichts hat dem Ansehen von George W. Bush mehr geschadet, als das mangelhafte Krisenmanagement der US-Regierung nach Hurrikan „Katrina“. Wie ein Menetekel schwebt die Erinnerung an dieses Versagen über Präsident Obama. Nun erlebt Obama seinen eigenen „Katrina“-Moment und muss sich angesichts der Ölkatastrophe in der Bucht von Mexiko als oberster Krisenmanager beweisen. Das erklärt, warum der Präsident sich in der gebeutelten Region umsah. Hilfsversprechen, verbunden mit Druck auf den Verursacher BP, sollen im übrigen Amerika ein Stück weit den Eindruck vergessen machen, dass ausgerechnet Obama die Risiken der Ölförderung vor Amerikas Küsten auf die leichte Schulter genommen hatte. Vor einem Monat hatte Obama entschieden, die lange ausgesetzten Tiefseebohrungen und die Erschließung neuer Ölfelder auch an anderen Abschnitten der US-Küste zu erlauben – eine taktische Entscheidung, um den Republikanern Zugeständnisse beim Klimaschutz abzuringen. Obamas Image als „grüner Präsident“ hatte diese Entscheidung schwer ramponiert. Nach dem Desaster in der Bucht von Mexiko steht der Präsident wegen seines Kursschwenks Richtung Öllobby selbst unter Druck.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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