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DIE FORMEL 1 WIRD SICH 2009 STARK VERÄNDERN

ENERGIE-RÜCKGEWINNUNG STEHT IM MITTELPUNKT

„Die Hybrid-Technik ist Toyotas Kerntechnologie zur Minimierung von Abgasund CO2-Emissionen sowie zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs“, sagt Kazuhiko Miyadera, Senior Vice President von Toyota Motor Europe und verantwortlich für den Bereich Forschung und Entwicklung. Mit dem Prius hat Toyota in diesem Jahr bereits die Millionen-Marke überschritten. Seit der Markteinführung im Jahr 2000 haben sich alleine in Europa mehr als 100.000 Kunden für diese Hybrid-Limousine entschieden. Toyota strebt weltweite ein klares Ziel an: „In den Jahren 2010 wollen wir jährlich eine Million Hybridfahrzeuge verkaufen. Unser Bestreben gehen dahin, dass wir die Hybridtechnologie in alle Fahrzeuge unserer Palette einführen wollen“, kündigt Miyadera an.

Gilt dieses Bestreben auch für die Formel 1? Nach dem neuen Reglement der FIA können die Teams zum Saisonstart 2009 ein Kinetic Energy Recovery System (kurz KERS) einzusetzen. Der Einsatz des veränderten Antriebskonzepts zur Steigerung der Leistung und der Effizienz ist optional und nicht für alle Teams Pflicht. „Das Potenzial des Hybridantriebs ist immens, aber die von der FIA bevorzugte Lösung beschränkt sich darauf, die Energie aus den Hinterrädern zu holen. Die Parameter sollten größer
sein“, sagt Luca Marmorini, im Toyota Formel 1 Team für die Motoren-Entwicklung zuständig.
„Die KERS-Entwicklung wird das Verständnis von Hybridsystemen vertiefen, allerdings rechnen wir in der momentanen Situation nicht damit, dass sie uns bahnbrechende Neuerungen für unsere Straßenfahrzeug-Entwicklung liefern wird,“ erläutert Marmorini. Hintergrund: Toyota hat mit der Supra HV-R im vergangenen Jahr das 24-Stunden-Rennen im japanischen Tokachi gewonnen, bei dem der Hybrid-Sportwagen 70 Prozent der beim Bremsen vernichtete Energie wieder zurückgeholt hat.
„Hier kam noch fortschrittlichere Technologie zum Einsatz als es bei KERS in der Formel 1 der Fall sein wird“, versichert Motoren-Entwickler Marmorini.

Das Toyota Formel 1 Team arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung von KERS. Wann zum ersten Mal der Toyota Formel 1-Rennwagen mit dem Energie-Rückgewinnungssystem auf der Strecke fahren wird, steht noch fest. Derzeit wird KERS ausschließlich im Werk entwickelt, „da rund 95 Prozent der KERS-Entwicklung auf dem KERS-Simulations-Dynamometer durchgeführt werden kann,“ erklärt Marmorini. Der Zeitpunkt für den Einsatz auf der Rennstrecke ist aber ganz klar definiert: KERS wird erst dann im Fahrzeug zum Einsatz kommen, wenn das System den hohen Anforderungen des Unternehmens bezüglich Leistung und Sicherheit entspricht. Marmorini bestätigt: „Die Regeln in 2009 werden dazu führen, dass unser neuer Formel 1-Rennwagen TF109 starke Veränderungen im Vergleich zum TF108
aufweisen wird und daher macht es auch wenig Sinn KERS bereits zu einem frühen Zeitpunkt auf der Rennstrecke zu testen.“

Toyota

P2News

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