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Die Erfolgsgeschichte des Trabants

Noch vor 20 Jahren galt der Trabi als veraltet, als rollendes Ersatzteillager, das schleunigst aus dem Verkehr gezogen werden sollte. Sowohl in der Stadt als auch auf den Autobahnen waren die Autofahrer nach der Wende von dem Trabant genervt. Trabi-Kolonnen waren schon aus weiter Entfernung an ihrem bläulichen Rauch und dem charakteristischen Gestank zu erkennen. Da auch die meisten Ostdeutschen ihrem Trabi keine Träne nachweinten, verschwand der Wagen relativ schnell von den deutschen Straßen. Wo die kleine „Rennpappe“ ihr Revival feiert, berichtet das Fahrzeugportal auto.de.

Der Trabant gilt heutzutage eher als Kult denn als nervige Stinkbombe. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die kleine „Rennpappe“ mit 34.000 fahrtauglichen Exemplaren die zweitgrößte Gruppe an Oldtimern auf den deutschen Straßen darstellt. Öfter gibt es nur den VW Käfer.

Nicht nur im ostdeutschen Raum erobert der Trabi die Straßen, sondern sogar im tiefsten Westen – zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen. Dort ist der Trabant-Club Sputnik zu Hause, dessen Mitglieder regelmäßig gemeinsam auf Tour gehen. Darüber hinaus versammeln sich die eingefleischten Trabi-Fans aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland, aus Bochum, Düsseldorf oder Ascheberg bei Treffen und Stammtischen.

Clubmitglied Thomas Wentker schätzt die Schlichtheit seines Trabant 601, der zu den letzten seiner Klasse gehört. Eine Fahrt mit dem Kultgefährt sagt allerdings nicht jedem zu, denn zunächst ist sie alles andere als einfach. Die Lenkradschaltung und das fast mittig platzierte Gaspedal sind dabei nur zwei Besonderheiten des Trabis.

P2News/unister

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