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Die Darsteller sind mit der Gesamtsituation zufrieden

Vor zwei Monaten in Berlin: Das Musical „Der Schuh des Manitu“ feiert seine Weltpremiere im Theater des Westens. Der erfolgreichste deutsche Film aller Zeiten mit fast zwölf Millionen Kinobesuchern lieferte die Vorlage, über 20 Songs kamen neu dazu. Und die geben dem Kinospaß noch mal eine ganz andere Dimension, sagen die Zuschauer.

Umfrage Total klasse, witzig, humorvoll. – Lustig und tolle Lieder dabei, also so wie der Film aber was ganz anderes mit der Musik. – Sehr gut! Also ich war sehr skeptisch am Anfang wegen dem Film, aber einfach toll. Tolle Songs, das Bühnenbild bombastisch, ganz tolle Witze, Gags, also jedem zu empfehlen, absolut. Ganz toll. – Die Musik ist schmissig, die Schauspieler sind wunderbar, also es ist wirklich ein Erlebnis. Richtig schön.

Auch Hauptdarsteller Mark Seibert alias „Ranger“ ist nach den ersten gut 50 Vorstellungen – ganz anders als im legendären Dialog am Marterpfahl – mit der Gesamtsituation sehr zufrieden.

Mark Seibert Wir haben jeden Abend Standing Ovations, das hab ich vorher noch in keiner Show erlebt. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, und man merkt, dass die Begeisterung noch im Raum ist, wenn man sich verbeugt.

Berlin und „Der Schuh des Manitu“ – das passt ganz offensichtlich. Das Publikum ist begeistert, die Musical-Macher sind es auch. Und der Erfinder des Ganzen, Michael „Bully“ Herbig, weiß: Die Entscheidung für Berlin als Standort des Musicals war goldrichtig.

Michael „Bully“ Herbig Ich bin natürlich mächtig stolz auch, dass das hier passiert. Natürlich hat man sich gefragt: „Wo findet denn das dann statt?“ Und dann denkt man, naja, wahrscheinlich München, weil’s irgendwie einen Südstaaten-Slang ist, der in dem Film da gesprochen wird, aber ich find’s grade gut, dass das hier passiert, weil eben: „Theater des Westens, des wilden Westens“. Und jetzt haben die Bayern auch mal einen Grund, aus Bayern raus zu fahren.

Einen Kinostoff mit Kult-Charakter auf die Musicalbühne zu bringen, war eine echte Herausforderung für das Kreativ-Team um Berater „Bully“ Herbig, die Autoren John von Düffel und Heiko Wohlgemuth sowie Komponist Martin Lingnau. Es ging darum, den besonderen Humor des Films auch in den Musical-Songs zu treffen – und der Geschichte von Apatschen-Häuptling Abahachi und seinem Zwillingsbruder Ranger auf der Suche nach der verlorenen Schatzkarte so noch eine zusätzliche Ebene zu geben. Dass das mehr als gelungen ist, zeigt die Resonanz des Publikums in den ersten Wochen. Hauptdarsteller Mark Seibert:

Mark Seibert Ich muss sagen, und das ist auch die Reaktion, die wir jetzt in den ersten Wochen bekommen haben, dass die Musik sich irrsinnig gut in die Geschichte einfügt. Es sind die großen Western-Nummern drin, es sind schnulzige Balladen drin, es sind abgefahrene Tanznummern drin – es ist sehr verschieden. Und ich denke, genau so ist die Show ja eben auch.

Temporeiche und überraschende zweieinhalb Stunden – aber auch mit dem Wiedererkennungswert, den die Kino-Besucher erwarten, das ist „Der Schuh des Manitu“ als Musical in Berlin. Für Mathias Schlung, der auf der Bühne den Apatschen-Häuptling Abahachi verkörpert, ist die Musical-Version noch deutlich reizvoller als die Kino-Vorlage.

Mathias Schlung Ich finde, dass die Musik uns tatsächlich die Chance bietet, den Figuren noch eine größere Tiefe zu geben. Was im Film manchmal nicht möglich ist, auch durch die Schnelligkeit der Schnitte und so, das ist eine große Chance, und das macht auch mir als Schauspieler großen Spaß, da noch mal tiefer einzudringen.

Abahachi, sein Zwillingsbruder Winnetouch, Blutsbruder Ranger, der Grieche Dimitri und die schöne Uschi – nur ein Teil des schrägen Personals in „Der Schuh des Manitu“. Das Musical, seit 7. Dezember im Theater des (wilden) Westens in Berlin.

Theater des Westens, P2news

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