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Die Chronik chronischer Krankheiten

„Entzündung – und kein Ende?” Chronische Entzündungen können Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen. Sie sind der Nährboden für viele Krankheiten wie Neurodermitis, Arthritis, Diabetes Typ-2, Arteriosklerose oder chronisch-entzündliche Darmkrankheiten. Und Statistiken belegen, die Anzahl chronisch-entzündlicher Krankheiten ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen und wird weiterhin überproportional zunehmen.

Neben der genetischen Veranlagung beeinflusst dabei vor allem der Lebensstil, insbesondere Ernährung und Bewegung, das Entzündungsgeschehen im Körper – das ist kurz und auf den Punkt gebracht das Ergebnis des Experten-Workshop “Entzündung – und kein Ende?”. In 13 Vorträgen haben renommierte Wissenschaftsexperten ihre neuesten Erkenntnisse auf dem Workshop des Instituts Danone Ernährung und Gesundheit e. V. (IDE) präsentiert.

Der Workshop wird jährlich in Kooperation mit einem renommierten Institut auf den Gebieten Ernährung und Gesundheit für Fachjournalisten ausgerichtet – beim 9. Workshop in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universitätsklinik Kantonsspital Liestal Ende Juni in Basel.

Dick macht krank

Übergewicht kann viele Krankheiten auslösen: Die Ursache ist das chronisch entzündete Fettgewebe von Übergewichtigen. Entzündungsauslösende Faktoren im Fettgewebe sind vor allem gesättigte Fettsäuren, Traubenzucker (Glucose), Sauerstoffradikale (reaktive Sauerstoffspezies) oder so genannte AGE-Proteine, die z. B. in stark zuckerhaltigen Getränken vorkommen.

Das beweist Prof. Hans Hauner vom Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin der TU München. Entzündungshemmende Effekte zeigen z. B. Omega-3-Fettsäuren – reichlich vorhanden in fetten Fischsorten wie Lachs oder Hering, sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Saponine, die in Hülsenfrüchten, Hafer und verschieden Gemüsesorten vorkommen.

Beide Stoffe sollte der Mensch regelmäßig über die Ernährung aufneh-men, weil er diese Stoffe im Körper nicht selbst bilden kann. Am wirkungsvollsten schützt jedoch eine Gewichtsabnahme vor chronisch entzündetem Fettgewebe und seinen Folgen – schon ab wenigen Kilogramm.

Stress kann Fehlgeburten verursachen

Stress verursacht entzündliche Prozesse im Körper, die zu Früh- oder Fehlgeburten führen können. Fühlt sich eine Schwangere gestresst, dann steigt ihr Adrenalin- und Noradrenalinspiegel.

Das wiederum stört das sensible Zusammenspiel zwischen weiblichen Hormonen und dem Immunsystem. Die Produktion entzünd-ungsfördernder Faktoren (Zytokine) wird dadurch angekurbelt. So beeinflusst der Stress einer werdenden Mutter auch die Gesundheit ihres heranwachsenden Kindes.

Das zeigte eindrucksvoll Prof. Dr. Petra Arck vom Biomedizinischen Forschungszentrum der Charité Berlin in einer noch unveröffentlichten Studie, die sie auf dem IDE Workshop vorstellte. Von 1000 Schwangeren erlitten 55 Frauen eine Fehlgeburt. Alle fühlten sich im ersten Drittel ihre Schwangerschaft gestresst. Und auch Frühgeburten sowie unterdurchschnittliches Geburtsgewicht häuften sich auffällig bei den stressgeplagten Schwangeren im Vergleich zu den anderen.

Institut Danone für Ernährung e.V.

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