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Die besten Futterplätze für Piepmätze

Egal, für welche Form der Fütterung man sich entscheidet: Den Futterplatz sollte man immer sauber halten, und der Standort sollte für Katzen nicht erreichbar sein

Es wintert in der Stadt und auf dem Land – Groß und Klein füttern nun mit viel Freude unsere Wildvögel. Amseln, Drosseln, Finken, Kohlmeisen, Rotkehlchen und weitere heimische Vogelarten danken es besonders dann, wenn das natürliche Nahrungsangebot knapp ist. Welche Möglichkeiten gibt es, das Futter anzubieten? Die Tierexperten der Fachmarktkette Fressnapf stellen die beliebtesten vor.

Das Vogelhäuschen hing schon vor hundert Jahren an den Bäumen und ist noch heute ein bevorzugter Futterplatz. Dort wird am besten nur so viel Nahrung ausgelegt, wie die Vögel an einem Tag fressen. Reste können leicht verderben, und Keime machen sich breit. Bei einem Häuschen ist ohnehin Sauberkeit das oberste Gebot, denn durch Kot verschmutztes Futter kann Krankheiten übertragen. Deshalb ist es ratsam, das Vogelhaus regelmäßig mit heißem Wasser auszuwaschen. Die Farbe Rot als Anstrich ist wegen ihrer Alarmwirkung tabu. Der Standort sollte für Katzen unerreichbar sein, nicht versteckt und nicht neben einer natürlichen Kletterhilfe.

Alternativ zum Vogelhaus gibt es verschiedene Arten von Futterspendern oder -silos. Sie haben den Vorteil, dass die Tiere nicht durchs Futter laufen oder es beschmutzen können. Auch frei hängende Knödel, Ballen oder Ringe eignen sich gut. So lassen sich im Garten leicht mehrere kleine Futterstellen einrichten. Vogelfreunde können Samen und Körner auch am Boden ausstreuen. Dort suchen die Piepmätze in der Natur ihre Nahrung. Allerdings kann diese leicht verunreinigt werden oder schimmeln. Deshalb gilt: Futter nur an Frosttagen ausstreuen, nie zu viel und idealerweise immer an einem anderen Platz.

Unsere heimischen Wildvögel haben nicht alle das gleiche Mahl auf dem Speiseplan. Weichfresser wie Amseln, Drosseln oder Rotkehlchen bevorzugen Früchte, Insekten und Weichtiere. Für sie gibt es z.B. Futtermischungen mit getrocknetem Obst und Haferflocken. Körnerfresser wie Finken, Meisen oder Sperlinge können mit ihrem Schnabel harte Schalen oder Körner aufbrechen. Für sie eignen sich Sonnenblumenkerne, Hanfsamen oder eine sogenannte Freilandmischung. Achtung: Vögel dürfen nie mit Essensresten, Brot, Salzigem oder Süßem gefüttert werden.

News-Reporter

P2News

(Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz/News-Reporter)
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