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Die Afghanistan-Debatte – Grundsätzliche Fragen

Noch mehr Soldaten und wirkungsvollere Waffen? Oder mehr Hilfe beim Aufbau einer Zivilgesellschaft plus schrittweiser Abzug des Militärs? Die Debatte über den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan geht in eine neue, grundsätzlichere Runde. Sie verdrängt vorübergehend den heftigen innenpolitischen Stellungskampf nach dem Bombenangriff von Kundus. Ein Segen. Sämtliche Hintergründe und Verantwortlichkeiten der Affäre, bei der unschuldige Menschen ums Leben gekommen sind, zu klären, ist unabdingbar – aber ein Nebenkriegsschauplatz. Wer Kundus Teil 2 oder Ähnliches verhindern will, muss Zielsetzung, Charakter und Zeitrahmen des bereits acht Jahre währenden Bundeswehreinsatzes neu justieren, legitimieren und dafür öffentlich einstehen. In dieser Situation hilft es weder, dass die SPD sich eilfertig einen anti-militaristisch schlanken Fuß macht. Noch, dass Kanzlerin, Außenminister und Verteidigungsminister ihre Strategie für die Konferenz in London bislang als geheime Kommandosache behandeln. Oder haben sie vielleicht gar keine?

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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