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Die 70´er Jahre: Nazareth – Hardrock vom Feinsten

Nazareth – Eine schottische Hardrock Band, gegründet im Jahr 1968.
Die Gründer:
Dan McCafferty (Gesang), Manny Charlton (Gitarre), Pete Agnew (Bass), Darrell Sweet [(gestorben 30. April 1999 ) (Schlagzeug)].
Die aktuelle Besetzung: Gesang Dan McCafferty, Gitarre Jimmy Murrison, Bass Pete Agnew, Schlagzeug Lee Agnew.

1966 gründeten Dan McCafferty, Darrell Sweet und Pete Agnew in Dunfermline (Schottland) die Band „The Shadettes“. Sie tourten hauptsächlich als Coverband durch kleine Pubs und Bars. Nach zwei Jahren entschieden sie sich, eigene Musik zu machen und gründeten mit ihrem Landsmann Manuel „Manny“ Charlton 1968 Nazareth.

1968:

Fast zeitgleich mit anderen Bands der ersten Heavy Rock Generation wie z.B. Led Zeppelin, Deep Purple, Uriah Heep und Black Sabbath war Nazareth maßgeblich an der Prägung des Hard Rock beteiligt und legte auch einen Grundstein für den Jahre später aufkommenden Heavy Metal. Ihre bekanntesten Alben sind aus dem Jahr 1973 Razamanaz und Loud’n’proud sowie Hair Of The Dog von 1975. Die einzelnen Bandmitglieder waren auch in zahlreichen Soloprojekten tätig. Mit knapp 40 Millionen verkaufter Alben weltweit sind sie die international bekannteste Musikgruppe aus Schottland, zusammen mit den Simple Minds.

Ihre warscheinlich bekanntesten Alben:

Das Album Razamanaz

Der Durchbruch gelang Nazareth 1973 mit dem von Glover produzierten Album Razamanaz, womit Nazareth unter Mithilfe ihres Produzenten letztlich ihren Stil fanden und die Sorgen ihres Managements vergessen ließen. Nazareth starteten nun als harte Rockband voll durch: Heavy Rock, schweisstreibender Rock’n’Roll und schwerer Blues verschmolzen zu einer Einheit. Mit heiserer Gröhlstimme und spitzen Kreischern schrie Dan McCafferty seine Texte hinaus und gemeinsam mit seiner Truppe verkörperte er den Prototyp des Schotten aus der Arbeiterklasse als trinkfesten Kneipengast, Proletarier und Frauenheld. Nicht selten leerte er während eines Live-Auftritts wahlweise eine Wodka- oder Whiskeyflasche und füllte auch einige in greifbarer Nähe befindliche Zuschauer aus den ersten Publikumsreihen ab. „Bad Boy“ war die erste Single, die den Namen Nazareth bekannt machte und „Broken down Angel“ der erste richtige Chart-Erfolg. Roger Glover und Nazareth hatten die LP bewusst in einem rohen und schnodderigen Klang gehalten, so galten Nazareth vielerorts als besonders rohe Abkömmlinge von Deep Purple und Led Zeppelin. Gerade zu Deep Purple war die stilistische Nähe unverkennbar. Vergleicht man die LP „Razamanaz“ mit Deep-Purple-Platten wie etwa „In Rock“ oder „Machine Head“, fällt die musikalische und vor allem gesangliche Ähnlichkeit vieler Titel beider Gruppen auf. Der Titel „Razamanaz“ beispielsweise entsprach in musikalischer Stilistik genau dem Deep-Purple-Klassiker „Speed King“.

Das Album Loud’n’proud

Im selben Jahr (1973) kam die nächste von Roger Glover produzierte LP Loud’n’proud in die Läden. Sie enthielt eine Coverversion von Joni Mitchells „This Flight Tonight“, die sich zum internationalen Charthit entwickelte und in Deutschland Platz 1 der Verkaufsliste erreichte. This Flight Tonight ist unserer CHARTS-HISTORY-Kiste entflohen und führt die CHARTS-HISTORY in dieser Woche aus. Das Material war anders produziert als „Razamanaz“, musikalisch war es die genaue Fortsetzung. Nazareth beeindruckten beim Eröffnungstitel „Go down fighting“ mit einer für diese Zeit sehr hohen spielerischen Geschwindigkeit. 1974 erschien, ebenfalls von Roger Glover produziert, Rampant. Der Eröffnungstitel der Platte war ein episch langer Pre-Heavy-Metal-Titel mit dem Titel „Silver Dollar Forger“. Es fanden sich eine ganze Reihe von Titeln zwischen Heavy Rock und Blues sowie die beiden Balladen „Loved and lost“ und „Sunshine“. Als Single wurde die Rock’n’Roll-Nummer „Shanghai’d in Shanghai“ ausgekoppelt. Sie blieb, was die Verkäufe angeht, hinter dem Vorgänger „This Flight tonight“ zurück, der noch weit bis 1974 hinein die Charts dominierte. Beendet wurde das Album durch einen weiteren sehr großen Titel, das Yardbirds-Cover „Shapes of Things“.

Weitere veröffentlichte Alben von Nazareth:

1971: Nazareth
1972: Exercises
1974: Rampant
1975: Hair Of The Dog
1975: Greatest Hits
1976: Play ’N’ The Game
1976: Close Enough For Rock ’N’ Roll
1977: Expect No Mercy
1978: No Mean City
1980: Malice In Wonderland
1981: The Fool Circle
1981: Snaz
1982: 2XS
1983: Sound Elixir
1984: The Catch
1986: Cinema
1990: Snakes & Ladders
1992: No Jive
1995: Move Me
1995: Love Hurts – Best‘, Zounds, alle Titel digital überarbeitet
1998: Nazareth At The Beeb
1998: Boogaloo
2001: Homecoming, live
2003: The Collection
2005: Singles A’s & B’s, 2 Doppel-CDs
2006: Very Best of …
2008: The Newz

Viel Spass beim rocken der 70ér Jahre, mit Nazareth und This Flight Tonight:

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P2News Musikredaktion

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