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Deutschlands Arbeitnehmer sind flexibel

Deutschlands Arbeitnehmer stehen einem Wechsel der Branche offen gegenüber. Im Rahmen des Randstad Arbeitsbarometers wurden 827 Arbeitnehmer gefragt, ob sie in Betracht ziehen würden in einer anderen Branche zu arbeiten, sollten sie den Arbeitsplatz wechseln müssen. „Nur zehn Prozent der Befragten gaben an, dass dies für sie nicht in Frage komme, weitere zehn Prozent sind unentschlossen. 80 Prozent der Arbeitnehmer hingegen ziehen einen Branchenwechsel in Betracht. Dies zeigt, wie flexibel Arbeitnehmer heute sind“, erklärt Petra Timm, Sprecherin von Randstad Deutschland. Der Bildungshintergrund bzw. das Geschlecht spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Jedoch hat die Branche, in der die Befragten arbeiten, einen Einfluss. Während nur 73 Prozent der Arbeitnehmer, die derzeit im öffentlichen Dienst tätig sind, offen für einen Branchenwechsel sind, sind Mitarbeiter aus Produktion und Industrie zu 88 Prozent dazu bereit. Die Gründe für die Wechselbereitschaft sind sehr unterschiedlich. 19 Prozent der Befragten gaben an, dass ein Branchenwechsel besser sei als keine Arbeit zu haben. Weitere 16 Prozent haben ein generelles Interesse daran, eine andere Branche kennenzulernen. Neue Herausforderungen und Abwechslung versprechen sich zehn Prozent der Arbeitnehmer. „Auch die Bereitschaft, eine Tätigkeit auf niedrigerer Ebene anzunehmen, ist hoch. 66 Prozent der Befragten würden wahrscheinlich oder auf jeden Fall eine weniger anspruchsvolle Arbeit annehmen“, ergänzt Petra Timm.

Die dargestellten Studienergebnisse stammen aus einer aktuellen Umfrage im Rahmen des regelmäßig durchgeführten Randstad Arbeitsbarometers. Befragt wurden 827 in Deutschland beschäftigte Personen aus unterschiedlichen Branchen, die über 18 Jahre alt sind, mindestens 24 Stunden pro Woche bezahlter Arbeit nachgehen und nicht selbständig sind.

P2News/Randstad Deutschland

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