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Deutschland putzmunter

Das Gebäudereiniger-Handwerk ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in unserem Land. Im Jahr 2008 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamts in der Gebäudereinigung und Raumpflege in Deutschland rund 916.000 Menschen beschäftigt. Das sind rund 47 Prozent mehr als noch vor 15 Jahren. Ihr Anteil an den Erwerbstätigen insgesamt betrug im Jahr 2008 rund 2,4 Prozent. Mit 808.000 Gebäudereinigerinnen und Raumpflegerinnen stellten Frauen nach wie vor den Löwenanteil (88 Prozent) der Berufsgruppe. Dennoch wird die männliche Konkurrenz größer: Seit 1993 hat sich die absolute Zahl der männlichen Gebäudereiniger und Raumpfleger mehr als verdoppelt.

Und es gibt noch mehr Bedarf. Nach Auskunft des Bundesinnungsverbands des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) sind in dieser Branche Arbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Fremdwörter. Was viele nicht wissen: Der Beruf des Gebäudereinigers ist ein anspruchsvoller Ausbildungsberuf. Die komplexe Ausbildung dauert drei Jahre. Danach gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten bis zum Techniker oder gar einem Fachhochschul-Ingenieurstudium für Reinigungs- und Hygienemanagement.

Kein Grund also, „Putzfrauen“ oder „Putzmänner“ zu belächeln. Denn wir haben es hier mit einem modernen und vielseitigen Dienstleistungs-Handwerk zu tun, das nicht zuletzt interessante und sichere Arbeitsplätze bietet. Und nun… statt Jammern, Hartz IV oder Langeweile: Putzmänner an die Front!

P2News/News-Reporter

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