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Deutsche Topmanager befinden sich auf Jobsuche

37 Prozent der deutschen Topmanager würden lieber heute als morgen ihren Job wechseln. Und ähnlich viele (38 %) planen mittelfristig eine berufliche Veränderung. Somit hegen nur 25 Prozent der Führungskräfte keine Wechselabsichten. Das sind Ergebnisse des „15. LAB Managerpanels“, durchgeführt von der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company in Kooperation mit der „Wirtschaftswoche.“

„Offensichtlich haben die Manager das typisch deutsche Sicherheitsdenken über Bord geworfen“, sagt Klaus Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. „Unternehmen, die jetzt noch zögern, ihre Attraktivität für die klugen Köpfe zu steigern, riskieren ihre Zukunft. Arbeitgeberattraktivität ist kein Schönwetterthema mehr“, warnt der Personalberater.

Über die Gründe für sinkende Loyalität gegenüber ihrem Arbeitgeber lassen die Umfrageteilnehmer keinen Zweifel: 89 Prozent versprechen sich durch einen Wechsel des Unternehmens einen beruflichen Vorteil. „Karrieresprünge innerhalb der Firma sind bedeutend schwerer“, urteilt ein Teilnehmer stellvertretend.

Bei 63 Prozent der Befragten hat sich die Wechselbereitschaft in den vergangenen drei Jahren erhöht. Gesunken ist dieser Wunsch nur bei neun Prozent. Die gleiche Frage hatte LAB & Company den Managern bereits im Dezember 2004 gestellt. Seitdem ist der Wille zur Abwanderung nochmals um vier Prozentpunkte gestiegen. „Es führt kein Weg mehr an der Erkenntnis vorbei, dass Binden und Gewinnen der besten Mitarbeiter zu einer strategischen Überlebensfrage geworden ist“, sagt Aden.

Klaus Aden, LAB & Company

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