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Der Trend geht zum Zweit-Mann

„Mein Mann Jan gibt mir Tag für Tag den größten Teil dessen, was ich brauche. Ich liebe ihn mit allem Drum und Dran“, sagt Katharina. „Aber Carsten ist das Sahnehäubchen…“ – So wie Katharina denken und handeln immer mehr deutsche Frauen, berichtet PETRA: Sie haben einen „Back-up-Partner“.

US-Psychologen haben das Wort für Carstens Platz in Katharina Welt erfunden: Back-up-Mate. Nach dem Motto „Flirt ja, Verlassen nein“ ist das nicht der Mann fürs Leben, sondern der Mann für spezielle Aufgaben, der, so die PETRA-Autorin Jurate Baronas, „dafür sorgt, dass wir uns (mal wieder) gut fühlen.“

Er ist der nette Flirt, den man zufällig kennengelernt hat, mit dem man sich dann immer wieder heimlich trifft und wunderbar amüsiert, weil er einem die schönsten Komplimente seit Jahren macht – mit dem man aber keinen Sex hat. Fremdgehen im klassischen Sinne kommt für Frauen mit Back-up-Partner nicht infrage.

Der anerkannte Psychoanalytiker und Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer erklärt das Phänomen in PETRA so: „Eine solche Beziehung ist weniger leidenschaftlich als eine Affäre und bewegt sich spielerisch zwischen den Polen Freundschaft und Erotik.“ Ein Betrug light gewissermaßen.

Für den New Yorker Psychotherapeuten Nando Pelusi dagegen ist das Back-up-Prinzip „Teil eines sozialen Netzwerks, das Frauen vor Verlassensängsten schützt, ähnlich wie ein Sparbuch vor finanziellen Risiken“. Der Beinahe-Lover als eine Art Liebes-Versicherung also. Nando Pelusi: „Die meisten Frauen sind sich nicht einmal bewusst, dass sie mit ihrem Back-up-Mann einen Liebes-Plan-B in petto haben. Sie flirten mit ihm, um für andere interessant zu bleiben – und um das eigene Ego aufzuwerten.“

P2News/JAHRESZEITEN VERLAG

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