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Der Spiegel und die Euro-Lüge

Es ist nun amtlich: In Ihrer Finanzberichterstattung haben die Massenmedien und Mediienmonopolisten richtig versagt. Die Krise wurde nicht rechtzeitig erkannt. Ursachen nicht richtig benannt.
Zu spät aber immer noch oberflächlich befasst sich der Mainstream mit der Euro-Lüge.

– DER SPIEGEL titelt in später Erkenntnis: „Die Euro-Lüge“.

Trotz eindeutiger Vorzeichen wurde die Krise bis zum bitteren Abwinken durch die Presse Ignoriert.
Die Probleme des EURO waren von Anfang an programmiert, doch die Massenmedien als EU-Profiteuere und Befürworter stellten nur die vermeintlichen Vorteile der Gemeinschaftswährung heraus.

Wer inhaltsreiche Hintergrundinformationen wollte, musste sich des Internets bedienen. Doch-Seiten, die warnten, wurden vom Mainstream oft in die Verschwörungsecke gestellt und belächelt.

Nun greift DER SPIEGEL das Thema auf und titelt „DIE EURO-LÜGE“. Doch wenn es um „Lüge“ geht, dann sollte sich der Spiegel – wie die übrigen Massenmedien – einmal fragen, wie sie diese Lüge dürch die Mangelhafte Berichterstattung unterstützt haben. Wurde diese Lüge erst salonfähig gemacht weil die Presse Ihrem Grundsatz der Berichterstttung ungenügend nachgekommen ist.

Die „Wahrheit“ kommt mehr und mehr ans Licht und kann nun auch von der Presse die mehr als Volksverdummungsorgane fungierten nicht mehr oberflächlich behandelt werden. Die Aufklärungspflicht wurde, bewusst oder gewollt? sträflich unterlassen.

In einer noch unveröffentlichten Studie übt die gewerkschaftsnahe Otto-Brenner-Stiftung harsche Kritik an der Wirtschaftsberichterstattung zur Finanzkrise. Die tagesaktuellen Massenmedien seien ihrer Rolle als kritische Frühwarner nicht gerecht geworden, berichtet der SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe.

„Sie haben in dieser Frage versagt“, so das Fazit der Autoren. Für die Studie wurde die Bericht erstattung der überregionalen Tageszeitungen, der „Tagesschau“ und der „Tagesthemen“ sowie der Deutschen Presseagentur (dpa) vonFrühjahr 1999 bis Herbst 2009 untersucht.

Der aktuelle Wirtschaftsjournalismus, urteilt die Studie, sei insgesamt kein „kritischer Träger der Aufklärung“, sondern eher „Diener des Mainstreams“.

Besonders hart gehen die Autoren mit der dpa und der ARD-„Tagesschau“ ins Gericht: dpa habe in der Finanzkrise „selten, wenn, dann nur sehr unzureichend Zusammenhänge hergestellt“. Da dpa-Meldungen von regionalen und lokalen Medien häufig unbearbeitet ab gedruckt werden, sei „davon auszugehen, dass das ,normale‘ Publikum die Informationen nicht versteht und kaum einordnen kann“.

Die Redaktion von ARD-Aktuell habe sich „von der Finanzmarktkrise in ihrer Routine nicht stören“ lassen. Sachverhalte seien kaum erläutert und Zusammenhängenicht hergestellt worden. Stattdessen nehme das direkte Geschehen an der Börse in der Wirtschaftsberichterstattung der ARD- Redaktion „einen ungewöhnlich umfangreichen Platz ein“, kritisieren die Autoren, unter ihnen der ehemalige Chefredakteur der „Frankfurter Rundschau“, Wolfgang Storz.

P2News

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