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Der Physik-Nobelpreis geht nach NRW

Na bitte: Ganz so schlecht kann der Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen in Deutschland wohl doch nicht sein, wenn es für einen Physik-Nobelpreis reicht.
In Jülich wurde und wird Grundlagenforschung im weltbedeutenden Maßstab betrieben; Fachleute wussten das längst, mit der Stockholmer Auszeichnung erfahren es jetzt auch alle anderen.
Dabei nutzen wir seit Jahren bereits der Ergebnisse aus Jülich, denn in der Computer-Branche ist die revolutionäre Entdeckung vom Niederrhein zum selbstverständlichen Alltag geworden. Mag sich die
Nanotechnologie auch der unmittelbaren Vorstellungskraft durch ihre nur noch mathematisch erklärbare Winzigkeit weitgehend entziehen, so gehört sie gleichwohl zu den segensreichen Errungenschaften unserer Zeit.

Peter Grünberg könnte mit seiner preiswürdigen Arbeit dem akademischen Nachwuchs neue Hoffnungen machen: Höchste Forschungsleistungen sind auch hierzulande möglich, und man muss
nicht immer gleich ein Albert Einstein sein, um den Physik-Nobelpreis zu bekommen.
Und nicht zuletzt in der Diskussion um den fehlenden Ingenieur-Nachwuchs sollte die Nobel-Ehrung hilfreich sein. Peter Grünberg hat bewiesen, dass er mit seiner Arbeit mitten in der Gesellschaft steht, dass er uns allen einen Fortschritt ermöglicht hat, dessen ungeheure Dimension uns im Alltag kaum noch bewusst wird und die dennoch nicht hoch genug einzuschätzen ist. In ganz ähnlicher
Weise prägen Ingenieure auf den verschiedensten Positionen unser Leben. Aus noblem Anlass darf wieder einmal daran erinnert werden.

Quelle: Westfalenpost

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