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Der Mann und das Feuer

Wenn es wärmer wird und die Sonne scheint, verbreiten sich verführerische Düfte in deutschen Parks. Ein klares Zeichen dafür, dass die Grillzeit begonnen hat. Bewaffnet mit Holzkohle und rohem Fleisch, zieht es die Männer scharenweise ins Freie. Das Nachrichtenportal news.de wirft einen genaueren Blick auf dieses Ritual.

Bereits in der Steinzeit war es Sache der Männer, am offenen Feuer das getötete Tier zuzubereiten. Der heutige Anspruch, Grillen sei Männersache, ist demnach eines der letzten Überbleibsel des Höhlenmenschen im Mann. Versuche, das offene Feuer eines Holzkohlegrills gegen einen, für die Gesundheit deutlich besseren, Elektrogrill einzutauschen, stoßen auf heftigen Widerstand. Vorstöße der Frauen, die Regie am Grill zu übernehmen, rufen Empörung hervor oder werden nur müde belächelt.

Ernährungspsychologen sehen im Grillen eines der letzten modernen Abenteuer, in denen sich Männer beweisen können. Außerdem gehören zum klassischen Grillen Fett und Feuer nun einmal dazu. Daher erklärt sich der männliche Unmut über Vorschläge, zur strombetriebenen Variante umzusteigen oder statt Fleisch etwas mehr Gemüse zu grillen. Dennoch ist Grillen mehr als nur ein Machtkampf der Geschlechter. Erstaunlicherweise hilft die Zusammenkunft um eine kleine Feuerstelle mit all dem Testosteron beim Stressabbau und hat somit eine gewisse therapeutische Wirkung für die Männer.

P2News/unister

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