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Der K(r)ampf mit der TV-Verschlüsselung

Das Angebot an Digital-TV-Angeboten wächst für HDTV rasant. Doch leider nutzen die Privatsender diesen Trend zum hochauflösenden Fernsehen, um den TV-Konsum ihrer Zuschauer besser kontrollieren zu können, schreibt das Themenheft „c’t medien Home Entertainment“, das ab Dienstag im Handel ist.

Noch nie war die TV-Vielfalt so groß wie heute: Mittlerweile können Fernsehfans aus über 20 HDTV-Sendern wählen. Doch die Entwicklung hat seine Schattenseiten: Um die Angebote zu empfangen, ist oft ein vom TV-Anbieter zertifiziertes Empfangsgerät notwendig.

Das Siegel bekommen aber nur Hersteller, die beim Funktionsumfang ihrer Receiver Zugeständnisse machen. „Das führt leider dazu, dass technische Innovationen ausgebremst werden“, erläutert c’t-Redakteur Nico Jurran. „Der erste in Deutschland erhältliche Blu-ray-Recorder, mit dem sich HDTV-Sendungen auf eine Silberscheibe brennen ließen, kann die privaten Sender in Astras HDTV-Paket HD+ nicht archivieren.“ Andere Geräte verhindern wiederum das Vorspulen bei Werbeeinblendungen.

Kunden von Kabel Deutschland können Privatsender selbst in Standardauflösung nur mit einer Smartcard empfangen. Zwar ist jetzt der erste offizielle HDTV-taugliche Recorder des Netzbetreibers verfügbar, das Gerät konnte im Test jedoch nicht voll überzeugen – auch, weil es die TV-Aufnahmen zur Archivierung auf externe Datenträger nicht rausrückt.

Eine gute Alternative sind die HDTV-Programme von ARD und ZDF, die frei über Satellit und Kabel zu empfangen sind. Und passend dazu sind Receiver erhältlich, mit denen man nicht nur diese TV-Programme aufzeichnen kann, sondern sie auch zur Archivierung und Weiterverarbeitung herausrücken.

P2News/Heise Medien Gruppe

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