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Der hohe Einheitsbeitrag ist mitten im Abschwung ein Schlag für die Wirtschaft

Der heute von der Bundesregierung festgelegte Einheitsbeitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung von 15,5 Prozent ist für viele deutsche Unternehmen im Abschwung eine schwere Hypothek. 2,04 Milliarden Euro zahlen die Arbeitgeber 2009 zusätzlich. Das sind im Schnitt 75 Euro mehr pro sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem.

Die höchste Mehrbelastung haben die Arbeitgeber in den strukturschwächeren Bundesländern Thüringen (162 Euro pro Beschäftigtem) und Sachsen (145 Euro), sowie in Bremen (96 Euro) und Niedersachsen (91 Euro) zu leisten. Das hat der Freiburger Ökonom Professor Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und des Wirtschaftsmagazins impulse errechnet.

„Der hohe Einheitsbeitrag ist mitten im Abschwung ein Schlag für die Wirtschaft.“, sagt INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer.

Besonders teuer wird der hohe Einheitsbeitragssatz für Unternehmen mit Mitarbeitern, die überwiegend in preiswerten Krankenkassen (zum Beispiel Betriebskrankenkassen) versichert sind. Für sie ist der Sprung auf 15,5 Prozent besonders groß.

Einige Beispiele: Der Darmstädter Pharmaproduzent Merck mit 10.300 deutschen Mitarbeitern und eigener Betriebskrankenkasse überweist im kommenden Jahr 1,3 Millionen Euro mehr für GKV-Beiträge. Das sächsische Handwerksunternehmen Unser Bäcker GmbH mit 160 Beschäftigten, die überwiegend in den preiswerten sächsischen IKK und AOK versichert sind, muss 27.000 Euro zusätzlich aufbringen

P2news

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