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Der Handel mit Genussscheinen

Wer bei dem Wort „Genusskapital“ an eine Form von Nahrungsmittel denkt, liegt leider falsch. Auch handelt es sich dabei nicht um Geld, das man essen kann. Im Gegenteil – der Begriff umschreibt eine Anlageform an der Börse. Das Finanzportal boersennews.de zeigt Vor- und Nachteile der Geldanlage auf.

Das sogenannte Genusskapital wird bei Anlegern immer mehr geschätzt. Während zunächst ausschließlich Banken und Großunternehmen Genussscheine vergaben, haben nun auch kleinere Unternehmen diese Form der Geldanlage für sich entdeckt. Wie das Wissensmagazin P.M. berichtet, gibt mittlerweile sogar der Fußballverein 1. FC Köln Genussscheine heraus. Doch was genau ist nun ein Genussschein? Im Grunde ist die Anlageform rechtlich zwischen Aktien und Anleihen zu definieren. Gesetzliche Vorlagen sind eher unpräzise verfasst, sodass die konkreten Rahmenbedingungen zwischen Käufer und Verkäufer ausgehandelt werden müssen.

Der Genussscheininhaber erwirbt dabei mit dem Schein ein Beteiligungsrecht am Reingewinn der jeweiligen Firma, jedoch keine Stimm- oder Mitgliedsrechte wie es bei einem Aktienerwerb der Fall ist. Des Weiteren birgt ein Genussschein den Besitzer besonders hohe Ertragschancen, parallel dazu jedoch auch ein hohes Verlustrisiko. Der Ausgeber wiederum kann den Erlös als Eigenkapital seiner Firma in die Bilanz aufnehmen und daraus steuerliche Vorteile ziehen. Hinzu kommen gute Bewertungen an der Börse.

P2News/unister

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