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Der Golf mit Rucksack ist Vergangenheit, der neue VW Jetta

VW Jetta

Auf dem europäischen Markt war der Jetta nie ein Erfolgstyp, über die Grenzen hinaus schon. Der als „Rucksack-Golf“ bezeichnete Viertürer startete in der ersten Generation 1979, bis heute wurden knapp zehn Millionen Jetta verkauft – also doch ein Erfolgstyp. Insbesondere in den USA, hier sind Stufenheck-Limousinen nicht nur in der Oberklasse sondern auch in der Kompaktklasse sehr beliebt, konnte der Jetta über Jahre kräftig punkten. Dagegen brachte in Europa auch der Wechsel des Namens von Jetta in Vento (3. Generation) und Bora (4. Generation) nicht den gewünschten Erfolg. Dagegen bringt VW mit dem neuen Jetta eine viertürige Stufenheck-Limousine auf den Markt, die jetzt weltweit die Kundschaft überzeugen könnte. Schließlich ist der neue Jetta komplett neu entwickelt und fährt auch wesentlich stattlicher und eigenständiger vor. Mit einer Länge von nun 4,64 Metern (plus neun Zentimeter) will der neue Jetta vornehmlich in Europa präziser die Lücke zwischen dem Golf (4,20 Meter) und Passat (4,77 Meter) schließen. Mit der 6. Generation hat sich der Jetta vollständig vom Kompaktklasse-Beststeller Golf abgenabelt.

VW ist sich sicher, dass der neue Jetta mit seinem neuen Design- und Technologie-Konzeption auch auf dem europäischen Markt das Potential hat, ähnliche Erfolge einzufahren wie in den USA. Dort ist er das erfolgreichste Auto aller europäischen Hersteller. Bis zu 110.000 Jetta werden zwischen New York und Los Angeles pro Jahr verkauft; „die Amerikaner schätzen den Jetta als hochsichere Sportlimousine“, sagt VW. Ob dies auch in Europa angenommen wird? Heute gilt: Nie zuvor war ein Jetta sportlicher und größer – zwei Eigenschaften, die seine Beliebtheit europaweit wesentlich erhöhen könnten. Fakt ist, dass der neue Jetta konzeptionell und stilistisch einen Sprung nach vorne gemacht hat. Davon konnten wir uns bei ersten Testfahrten überzeugen.

VW Jetta

Der im mexikanischen Volkswagen Werk gebaute Jetta – dort werden auch der Golf Variant und der neue Bettle produziert – startet in Deutschland zu Preisen ab 20.900 Euro. Verglichen zu den 16.000 US-Dollar, die er in den USA kostet, ein kräftiger Preisaufschlag. Hintergrund: Mit dem Jetta jenseits des Atlantiks bekommen die Kunden ein wesentlich hochwertigeres Modell, das sich nicht nur in der Technik bemerkbar macht sondern auch in den verarbeiteten Materialien spürbar ist. VW bietet den neuen Jetta wahlweise mit vier Benzin-Direkteinspritzer TSI (105 PS/77 kW bis 200 PS/147 kW) an. Zudem gibt es zwei Turbodiesel-Direkteinspritzer TDI mit 105 PS/77 kW und 140 PS/103 kW. Je nach Motorisierung werden manuelle Fünf- und Sechsganggetriebe sowie das Doppelkuppelungsgetriebe (DSG) als 6- oder 7-Gang angeboten. Das Angebot des Allradantriebs 4Motion ist für den Jetta nicht geplant.

Der neue VW Jetta ist nicht nur erwachsener geworden sondern bietet auch einen verbesserten Fahrkomfort, der sich hinter dem des Passat kaum verstecken muss. Dank des zur Gesamtlänge vergrößerten Radstandes (2,65 Meter) bietet die Stufenheck-Limousine im Fond ein deutliches Plus (6,7 Zentimeter) an Beinfreiheit gegenüber dem Vorgänger. Und mit einem Kofferraumvolumen von 510 Liter schlägt er so manche Limousine der Oberklasse. Die Voraussetzungen für einen europäischen Markterfolg sind durchaus vorhanden, so wird der neue Jetta nicht nur in den klassischen Stufenheck-Märkten wie Großbritannien und Spanien seine Liebhaber finden.

P2News/auto-reporter

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