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Der Geheimcode von Stonehenge

Die Kultstätte Stonehenge im Südwesten Englands gilt als einer der geheimnisvollsten Orte Europas. Lange rätselte man, warum Menschen vor fünf Jahrtausenden tonnenschwere Steinblöcke aufrichteten. Bisher haben die Wissenschaftler keine umfassende Erklärung gefunden.

Der Archäologe Mike Parker Pearson von der Universität Sheffield, England, leitet die größte archäologische Untersuchung, die je in Stonehenge durchgeführt wurde. Seit sieben Jahren führen er und seine Mitarbeiter Grabungen im umliegenden Gelände durch. Jetzt glaubt er, den Schlüssel zum Geheimcode von Stonehenge gefunden zu haben.

Im benachbarten Durrington hat der Wissenschaftler nicht nur die Überreste der größten bisher bekannten Steinzeitsiedlung Europas gefunden, sondern auch Spuren einer weiteren Kreiskonstruktion aus Holz. Pearson ist überzeugt, dass das gesamte Areal rund um Stonehenge, inklusive des Flusses Avon, ein gewaltiger, zusammenhängender Kultbezirk war, in dem sich die Menschen aus England zweimal im Jahr trafen, um gemeinsam die Sommer- und Wintersonnenwende zu feiern und der Verstorbenen zu gedenken. Auf einer riesigen Prozessionsstraße pilgerten die Menschen damals vom Holzkreis zum Steinkreis, für Pearson eine symbolische Reise vom Leben zum Tod: Stonehenge, ein Ort der kollektiven Ahnenverehrung.

„Terra X“ begleitet die Archäologen bei ihren spannenden Ausgrabungen. Mit Hilfe von Inszenierungen an Originalschauplätzen gelingen erstaunliche Einblicke in die Baugeschichte des berühmtesten Monuments und in das Leben der Jungsteinzeit.

Am Sonntag, 13. Dezember 2009, 19.30 Uhr, präsentiert die ZDF-Reihe „Terra X“ neue Funde und Erkenntnisse über die Bedeutung von Stonehenge.

P2News/ZDF

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