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Der G7-Gipfel und der US-Dollar

Der G-7 Gipfel bringt dieses Wochenende die Finanzminister der 7 wichtigsten Industrienationen zusammen, um über die derzeitige Bankenkrise zu beraten. Alle Aufmerksamkeit ist auf Präsident Obama und seinen Finanzminister Timothy Geithner gerichtet, so sie weitere Einzelheiten über den Banken-Rettungsplan, der am Dienstag debattiert wurde, verlauten lassen. Obwohl man scheinbar von zunehmenden internen Zwistigkeiten abgelenkt wird, liegt die zentrale Bedeutung dieses Finanzpakets darin, dass es direkte Wirkung auf den Kurs des Dollar haben könnte.

Aus technischer Sicht betrachtet hat die Korrelation zwischen dem EUR und dem USD (EUR/USD), der meistgehandelten Währungspaarung, zu einer Kurs-Fluktuation geführt, die sich über die vergangenen Wochen beständig bis zum Wert von 1,2950 konsolidierte. Das lässt darauf schliessen, dass bis zum Wochenende mit volatiler Kursbewegung zu rechnen ist, da Investoren die Auswirkungen des G-7 Gipfels vorausberechnen.

Da in jüngster Zeit das Vertrauen in die Aktienmärkte schrumpft besteht die Möglichkeit, dass die Finanz-Chefs Schritte einleiten, die nicht ausreichend genug sein werden um diese Krise herumzudrehen. Vielmehr werden diese Schritte als Interimsmassnahme angesehen um den verursachten Schaden zu reduzieren.

Devisenhändler mussten am Dienstag mit ansehen, wie aufgrund einer wenig inspirierenden Rede Geithners, der Kurs des Dollar einen Einbruch erlebte. Falls das Gipfeltreffen an diesem Wochenende wieder das Vertrauen in die Weltmärkte zurückbringen und Risikobereitschaft wiederherstellen kann, könnte dieses zu einer weiteren kurzzeitigen Abwertung des Dollar führen, da Investoren ihr Geld aus den Safe-Hafen-Währungen abziehen und in riskantere oder höhere Erträge abwerfende Währungen anlegen. Devisenmakler bereiten sich schon mal auf die vor ihnen liegende chaotische Handelsperiode vor, und Händlern steht der Angstschweiss auf der Stirn.

PRNewswire

P2News

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