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Deinstallations-Programme löschen unsauber

Wer gerne neue Software installiert, ausprobiert und wieder entfernt, bremst seinen Computer unter Umständen langsam aus. Denn manche Anwendungen verankern sich so tief im System, dass Windows sie nicht mehr komplett entfernen kann – der verbliebene Datenmüll macht das Betriebssystem langsamer. Abhilfe versprechen Deinstallations-Programme: Sie sollen Software gründlicher entfernen. COMPUTERBILD hat fünf Kandidaten getestet, ob sie wirklich besser löschen als Windows selbst.

Windows greift auf die Löschfunktion zurück, die jede Software von Haus aus mitbringt. Ist diese schlecht programmiert, bleiben beim Entfernen der Anwendung Reste zurück. Deshalb zeichnen Deinstallations-Programme auf: Sobald eine Software installiert wird, protokollieren sie alle Veränderungen in Windows und auf der Festplatte. Bei der Deinstallation wird dann alles wieder rückgängig gemacht. Doch was sich in der Theorie gut anhört, klappt in der Praxis selten: Beim COMPUTERBILD-Test löschte keines der Spezial-Programme alle Anwendungen restlos von der Festplatte.

Test-Sieger Total Uninstall 4.9.2 (rund 19 Euro) entfernte zwar die meisten Programme restlos, ließ von der Sicherheitssoftware „Norton 360“ aber 88 Prozent übrig. Alle anderen Kandidaten arbeiteten im Durchschnitt unsauberer und kamen nur auf die Endnote „ausreichend“. Wenig nutzerfreundlich: Drei Programme machten Vorschläge zum Löschen von Dateien, gaben dazu aber wenige Informationen. Der Anwender weiß in solchen Fällen also nicht, was zu tun ist. Windows XP erreicht im Vergleich ebenfalls nur „ausreichend“, entfernte im Test aber einige Programme gründlicher als einige Deinstallations-Programme.

COMPUTERBILD, P2news

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