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Davos: Drei Strategien für Unternehmen in der Wirtschaftskrise

Accenture-Report benennt Faktoren für Unternehmenserfolg in unsicheren Zeiten

Eine beim Weltwirtschaftsforum in Davos vorgelegten Studie zeigt: Um in wirtschaftlich turbulenten Zeiten Erfolg zu haben, sollten sich Unternehmen Optionen für ausländische Märkte schaffen, vor Ort glaubwürdige Geschäfte aufbauen und Mitarbeiter und Information weltweit vernetzen.

Zum dritten Mal hat der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture die Chancen und Herausforderungen der multipolaren Welt untersucht – einer Welt, die durch viele neue wirtschaftliche und politische Machtzentren geprägt ist.

Auch deutsche Unternehmen müssen im gegenwärtig schwierigeren Umfeld auf globale Strategien setzen, so die Studie „Strategies for Achieving High Performance in a Multi-polar World – Global Choices for Global Challenges“.

Langfristig erfolgreich werden die Unternehmen bleiben, die sich „geografische Optionen“ schaffen. Das bedeutet, der eigenen Organisation weltweit Zugang zu neuen Kunden, hoch qualifizierten Mitarbeitern sowie Kapital und Rohstoffen zu sichern.

Zum zweiten müssten Firmen in jedem ihrer Märkte ein glaubwürdiges und lokal angepasstes Geschäft aufbauen.

Das dritte Muss: Mitarbeiter und Informationen über Landesgrenzen hinweg zu vernetzen, um zum Beispiel schnell und effizient auf Veränderungen in Märkten reagieren zu können.

„Wer diese drei strategischen Aufgaben löst, gewinnt den Kampf um die besten Mitarbeiter und um wichtige Rohstoffe“, sagt Mark Foster, weltweit verantwortlich für den Bereich Management Consulting & Integrated Markets bei Accenture.

„Die gegenseitigen wirtschaftlichen Abhängigkeiten wachsen, und es entwickeln sich neue Machtzentren außerhalb der klassischen Wirtschaftsregionen USA, Europa und Japan. Eine globale Strategie ist der Schlüsselfaktor für Erfolg.“

Das zeigt die Betrachtung von Unternehmen, die sich durch andauerndes überdurchschnittliches Umsatz- und Rendite-Wachstum auszeichnen (so genannte High Performance-Unternehmen).

44 Prozent der High Performer machen Investitionen in fremde Märkte maßgeblich davon abhängig, ob ein Unternehmen dadurch Zugang zu neuen qualifizierten Mitarbeitern bekommt. Dies ist nur in 22 Prozent der unterdurchschnittlich erfolgreichen Firmen der Fall (Low Performer).

Knapp 90 Prozent der High-Performance-Unternehmen haben eigene Aus- und Weiterbildungs-Insititutionen, um technische Fähigkeiten und Managementkompetenzen auszubauen (gegenüber knapp 60 Prozent der Low Performer).

92 Prozent der erfolgreichsten Firmen gehen Partnerschaften mit lokalen Bezugsgruppen wie Regierungen und Verwaltungen ein, um langfristige Ziele zu verfolgen.

73 Prozent der High Performer experimentieren mit neuen Geschäftsmodellen, um neue Zielgruppen besser ansprechen zu können. Von den unterdurchschnittlich erfolgreichen Unternehmen tun dies nur 59 Prozent.

„In wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen sich Unternehmen auf schnelles und nachhaltiges Kostenmanagement konzentrieren“, sagt Mark Foster. „Hinzu kommt, Kunden effektiv zu gewinnen und zu binden, Prozess-Exzellenz herzustellen sowie gezielte Fusions- und Übernahmestrategien zu entwickeln.“

„Staaten werden stärker Einfluss auf die Märkte nehmen, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Auch darauf müssen sich Unternehmensführungen einstellen.“

P2News

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