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Datenaffäre: Transnet-Chef Kirchner verteidigt „Maulkorb“ für Bahn-Chef Mehdorn

Der Chef der Gewerkschaft Transnet, Alexander Kirchner, hat den „Maulkorb“ für Bahn-Chef Hartmut Mehdorn in der Datenaffäre verteidigt. „Ich halte den Zeitpunkt für verfrüht“, sagte Kirchner der Rheinischen Post zu der für kommenden Mittwoch geplanten Anhörung Mehdorns vor dem Bundestags-Verkehrsausschuss. „Wir befinden uns mitten in der Aufklärung, die der Aufsichtsrat angestoßen hat. Unsere Empfehlung ist, Mehdorn erst später anzuhören“. Kirchner regte an, erst den Zwischenbericht in der Aufsichtsratssitzung Ende März abzuwarten. Dann wollen die vom Aufsichtsrat beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG sowie die früheren Bundesminister Gerhart Baum und Herta Däubler-Gmelin erstmals Prüfungsergebnisse zur jahrelangen Datenüberwachung von Bahn-Mitarbeitern vorlegen.

Zu Mehdorn selbst sagte Kirchner: „Wenn sich aus den Untersuchungen ergibt, dass er strafbare Handlungen angeordnet oder gedeckt hat, dann muss er seinen Hut nehmen. So weit sind wir aber noch nicht.“

P2News

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