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Das Warenhaus lebt doch noch

An Kaufhof sind fünf Investoren interessiert, bei Woolworth waren es vier. Für Karstadt heben immerhin zwei Kandidaten den Finger. So unterschiedlich die Unternehmen und Ausgangslagen auch sein mögen: Deutsche Warenhäuser scheinen international begehrt zu sein. Zumindest aus Investoren-Sicht hat sich das Konzept offenbar noch nicht überlebt, während allerorten der Abgesang auf die Warenhäuser angestimmt wird.

Das ist eine gute Nachricht – für die 4500 Woolworth-Beschäftigten, deren Arbeitsplätze zumindest für ein Jahr gesichert sind sowie für die darbenden Innenstädte und Vorortzentren. Anbieter mit einem möglichst großen Sortiment sind immer auch Kunden-Magneten, von denen hochwertige Fachgeschäfte profitieren.

Der Deal birgt aber auch Risiken. Tengelmann ist nur für ein Jahr an die Verpflichtung gebunden, das Woolworth-Konzept fortzuführen. Eine Zerschlagung danach ist also nicht ausgeschlossen. In einem Jahr wird sich herausstellen, ob das Konzept mit dem Schwerpunkt auf Sportartikel trägt oder nicht. Letztlich haben die Kunden die Entscheidung selbst in der Hand.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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