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Das Unwort seit Jahrzehnten: Heizkosten

Die Energiekosten steigen seit Jahren kontinuierlich an. Das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut prognostiziert für das Jahr 2009 eine Verdopplung des Ölpreises auf 80 US-Dollar. Für den Verbraucher bedeutet dies: steigende Heizkosten und damit verbunden hohe Nachzahlungen bei der Energieabrechnung!

In aktuellen Zahlen ausgedrückt …

Bestehende Gebäude benötigen im Durchschnitt dreimal so viel Energie zur Wärmeversorgung wie Neubauten. Eine vierköpfige Familie* verbraucht pro Jahr rund 4.500 Liter Heizöl. Das kostet sie aktuell rund 2.025 Euro. Modernisiert die Familie ihr Haus energetisch, spart sie zwei Drittel der Heizkosten: Statt 4.500 Liter stehen nur noch 1.800 Liter Heizöl jährlich auf der Rechnung. So spart die Familie pro Jahr rund 1.215 Euro. Saniert die Familie ihr Haus zu einem Niedrigenergiehaus, sinkt der Heizölverbrauch um 3.600 Liter auf 900 Liter. Damit spart sie jedes Jahr 1.620 Euro.

Treffen die Prognosen zur Ölpreisentwicklung in diesem Jahr zu, erhöht sich die Ersparnis sogar auf 2.880 Euro.

Achtung: Ab 2009 gilt für Häuslebauer …

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz verpflichtet Bauherren von Neubauten ab 01.01.2009, den Wärmebedarf anteilig aus Solarenergie, Biomasse oder Erdwärme zu decken. Über den Pflichtanteil hinaus wird das Heizen mit Erneuerbaren Energien durch ein Marktanreizprogramm gefördert. Diese so genannte „Klimaprämie“ erhält beispielsweise, wer eine Solarthermieanlage, einen automatisch beschickten Holzpellet- oder Scheitholzofen oder eine Erdwärmesonde einbaut. Klimaprämie? Was wird gefördert … Gefördert werden die Errichtung und Erweiterung u.a. von

– Solarkollektoranlagen
– Anlagen zur Verbrennung von fester Biomasse für die thermische Nutzung
– Effizienten Wärmepumpen.

Wer Solarkollektoren und Biomassekessel besonders energieeffizient einsetzt oder erneuerbare Energien miteinander kombiniert, wird zusätzlich mit einem Bonus belohnt. Eine Übersicht hierzu finden Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Hauseigentümer und Vermieter können durch diese Investitionen den Wert und die Attraktivität ihrer Immobilie steigern. Wer zur Miete wohnt, sollte den Vermieter auf die Möglichkeiten aufmerksam machen. Dies kann helfen, die Nebenkosten zu senken.

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, bis 2020 in Deutschland 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 zu produzieren. Jede neue geförderte Heizungsanlage trägt ihren Anteil an diesem Umweltschutzziel bei. Lassen Sie sich beraten! * Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (das Beispiel unterstellt einen Heizölpreis von 45 Euro pro 100 Liter Heizöl; Stand: 19.02.2009)

P2News

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