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Das Traumrad aus dem Baukasten

Immer mehr Fahrradhersteller bieten so genanntes Custom-Made an. Das Fahrrad nach den eigenen Wünschen aufbauen – ein Traum für viele Radler. Aus einem Baukasten kann das Rad individuell zusammengestellt werden. Die Vielfalt der Auswahl variiert mitunter sehr stark und die (Qualitäts-)Unterschiede stecken im Detail. Hier ein paar Tipps:

1. Custom-Made ist nicht gleich Custom-Made
Nicht überall wo Custom-Made draufsteht, bekommt man auch ausreichende Individualität. Wenn sich der Baukasten über die Farbauswahl definiert, bleibt der Radler auf der Strecke. „Diverse Rahmengrößen und auch Farben gehören bei jedem Qualitäts-Fahrradhersteller dazu. `Custom´ wird das Rad erst dann, wenn man den passenden Rahmen je nach Einsatzzweck oder persönlichen Vorlieben mit einer sinnvollen Auswahl an Komponenten bestücken kann. Die Optionen müssen hinsichtlich ihres Einsatzzwecks klar beschrieben sein. Kombination müssen geprüft und zertifiziert sein!“ weiß Ralf Klagges von Utopia, einem auf individuelle Räder spezialisierten Fahrradhersteller.

2. Was will ich eigentlich für ein Rad?
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wer sich aber selbst die richtigen Fragen stellt, dem ist ein gut beschriebenes Baukastensystem eine Offenbarung. Zunächst sollte man sich über das bevorzugte Gelände und die Art des Radfahrens Gedanken machen, um die Radgattung zu ermitteln. Dann geht es auch schon ins Detail: Welche Distanzen werde ich zurücklegen, auf welchen Strecken und wie ist dabei mein Fahrstil? „Allein die Sitzposition wird durch eine Vielzahl an Komponenten beeinflusst (Ober- und Steuerrohrlänge des Rahmens, Sattel, Vorbau, Lenker)“, so Klagges.

3. Der Rahmen bleibt das Herz
Der Rahmen bildet das Herzstück eines jeden Fahrrades! Dieses Credo gilt auch beim individuellen Aufbau des Velos. Custom Made schließt eine Qualitätsblendung des Fahrradkäufers durch nur teilweise hochwertige Komponenten aus, vorausgesetzt man hat den richtigen Fokus: „Der sollte sich zunächst auf einen hochwertig verarbeiteten Rahmen richten. Die Geometrie des Rahmens bestimmt das Fahrverhalten und die Sitzposition: Aus einem sportlich kurzen MTB wird nie ein gutes Reiserad, aus einem Reiserad kein guter Renner,“ erklärt Klagges. Hat der Rahmen alle nötigen Anbauvorrichtungen für mögliche Einsatzänderungen? Kann ich also bei Bedarf nachträglich Gepäckträger oder Scheibenbremsen anbringen? Auch hinsichtlich des Gesamtgewichts kann man beim Rahmen einen soliden Grundstein für einen leichten Aufbau setzen.

4. Auswahl genießen und ihr nicht erliegen!
Viele Optionen, die auf den ersten Blick möglich erscheinen, bewähren sich nicht in der Praxis. Der Auswahl an ungeeigneten Kombinationen beugt ein gutes Custom-Made-Programm schon im Vorfeld vor. Beispielsweise bietet der Darmstädter Hersteller riese und müller (www.r-m.de) seine voll gefederten Räder in einem schlanken Options-Baukasten an. „System3“ nennt sich das und bietet unterschiedliche Ausstattungs-Module, die fein aufeinander abgestimmt sind.
Utopia geht dort mehr ins Detail: Kaum zwei gleiche Räder verlassen die Manufaktur in Saarbrücken, dennoch: „Bei uns werden nur sinnvolle und getestete Optionen angeboten. Der Kunde bekommt nur das, was auch zu hundert Prozent zusammenpasst und vor allem kein Sicherheitsrisiko darstellt“ erläutert Klagges.

Damit das Wunschrad eine gelungene Mischung und keine gefährliche Mixtur wird, sind Tests auch beim individuell aufgebauten Rad unverzichtbar. „Alle Modelle sind als komplette Einheit in aufwendigen GS-Prüfungen getestet. Bei allen Optionen wird im Konfigurator angegeben, ob sie zueinander passen. Bei den rund 80 Optionen für jedes Modell kann sich der Kunde sicher sein, dass sie auf ihr Zusammenspiel und ihre Sicherheit getestet sind,“ erklärt Klagges weiter.

5. Drum prüfe wer sich bindet
Auch beim individuell aufgebauten Rad spielt daher die Testfahrt eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung, um nicht die „Katze im Sack“zu kaufen. Klagges erklärt dazu: „Bei unseren Velos sind Testfahrten das wichtigste Kriterium vor dem Kauf. Gerade bei der Wahl des Rahmens, Nur so ´erfährt` der Kunde die Unterschiede im Fahrverhalten und Ergonomie.“ Ein Qualitätshändler stellt deshalb zu Testzwecken unterschiedliche Modellvariationen bereit.

6. Erst die Einstellung macht das Rad perfekt
Wird das Custom-Rad dem Händler geliefert, ist es in den meisten Fällen noch nicht zur Abholung bereit. „Jetzt beginnt der individuelle Feinschliff, indem das Rad auf die ergonomischen Bedürfnisse des Kunden eingestellt wird. Sattelhöhe, Sattelposition- und Neigung, Lenkerhöhe- und Position müssen nun noch eingestellt werden“, erklärt Katrin Pfeuffer, Marketing-Verantwortliche beim Traditionshersteller Hercules (www.herculesbikes.de), der jüngst ins Baukasten-Geschäft eingestiegen ist und ergänzt:„Auch sämtliche Funktionen werden vom Fachhändler noch einmal vor der Übergabe gecheckt.“

7. Der Baukasten ist nicht statisch
Damit das Traumrad zeitgemäß bleibt, muss es offen sein für Nachrüstungen. Beim Kauf des Rades sollten mögliche zukünftige Änderungen bedacht werden. Auch wenn man sich zunächst gegen den Gepäckträger oder die Scheibenbremse entscheidet, kann man sich die Option durch einen Rahmen mit entsprechenden Anbauvorrichtungen offen halten. Auch die Baukästen werden erweitert: „Ständig kommen neue Produkte auf den Markt, die wir testen lassen und – wenn sie geeignet sind – unseren Kunden als UpDates für ihr Rad anbieten.“ erklärt Klagges. Utopia denkt dabei nicht nur nach vorn, sondern auch zurück: „Rückwärtskompatibilität“ nennen es Fachleute, wenn Neuerungen auch an alten Modellen funktionieren. So zum Beispiel beim nachrüstbaren Elektro-Antrieb von Utopia, dem E-Support. Der passt nicht nur perfekt ans neue Utopia- Baukastenrad, sondern auch an nahezu alle Utopia-Rädern seit Baujahr 2000.

P2News/News-Reporter

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