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Das Ende des Füllfederhalters

Im digitalen Zeitalter wird gechattet und gebloggt, die Menschen tippen E-Mails und SMS. Wer greift heutzutage noch zu Stift und Papier, um einen Brief zu schreiben? Das Internetportal webmail.de geht dieser Frage nach.

Das Schreiben mit der Hand gilt als eine der wichtigsten Kulturtechniken. Es trainiert die Feinmotorik und erfordert geordnete Gedankengänge. Fehler lassen sich nicht so einfach löschen wie am Computer. Heutzutage gilt eher die Formel: Tippen statt Schreiben. Im Schnitt werden beim Schreiben nur noch drei Buchstaben im Fluss miteinander verbunden. Computer haben dem Füllfederhalter den Rang abgelaufen. Längst schreiben nur noch die wenigsten Briefe per Hand, selbst die Postkarte ist zur eCard mutiert.

Tablets wie das iPad wirken dem Trend scheinbar entgegen. Mithilfe von Touchscreens und speziellen Stiften sollen Nutzer dazu animiert werden, zum Handgeschriebenen zurückzukehren. Doch durch Onscreen-Tastaturen und Apps, die handgeschriebene Notizen in das normale Textformat umwandeln und auf diese Weise wiederum Computerschrift erzeugen, bleibt Individualität im digitalen Zeitalter auf der Strecke.

Wie kann die Handschrift gerettet werden? Vor allem Zeit ist für die persönliche Kommunikation erforderlich. Neben alltäglichen Aktivitäten wie dem Erstellen des Einkaufszettels gibt es zahlreiche Anlässe, den Füller in die Hand zu nehmen. Ein Computerausdruck ist unpersönlich. Wer mit der Hand schreibt, hinterlässt einen unmittelbaren Abdruck seiner Individualität. Manche behaupten sogar, die Handschrift sei der Spiegel der Seele.

P2News/unister

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