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d wie dumm – der Eon-Kunde

So schnell also ändern sich Kundenbedürfnisse – der Sprecher von „E wie Einfach“ ist offenbar der Meinung, die Kunden sind „d wie dumm“. Noch vor wenigen Wochen zeigte sich Eon erfreut, dass die Billig-Tochter 800 000 Kunden bei Strom und Gas gelockt habe – und natürlich ist diese Kundenflut nichts anderem als dem aggressiven Angebot zu verdanken, zwei Cent je Kubikmeter Gas günstiger zu sein als der örtliche Anbieter. Die Wende bei „E wie Einfach“ will Eon mit steigenden Preisen erklärt wissen. Auch beim Strompreis, der ein Cent unter dem Lokal-Wettbewerb liegt, müsse man über den Tarif nachdenken. Mag sein, dass sich die Eon-Leute tatsächlich so verkalkuliert haben. Kann aber auch sein, dass ihnen die Kommunen mit eben jenen örtlichen Versorgern, die Eon unterbietet, aufs Dach gestiegen sind. Und war da nicht auch die Erwägung von Eon, die Thüga zu verkaufen, in der die Beteiligungen an 120 Regionalversorgern stecken? Ohne den Kampfpreis jedenfalls ließe sich gewiss leichter ein Käufer finden.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

P2News

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