Werbeanzeige
Home / Wissen / Gut zu wissen / CVBD weiter auf dem Vormarsch
Werbeanzeige

CVBD weiter auf dem Vormarsch

Nimmt die Bedrohung durch Vektoren-übertragene Erkrankungen des Hundes (Canine Vector-Borne Diseases, CVBD) in Deutschland zu? Um dies herauszufinden, hat Bayer Vital im November 2008 zum zweiten Mal nach April 2006 Tierärzte online zu ihren persönlichen Erfahrungen mit CVBD befragt. Und der Trend ist eindeutig: Etwa jeder vierte Befragte (je nach Krankheit zwischen 23 und 27%) hat in den vergangenen zwei Jahren eine Zunahme der Häufigkeit von Borreliose, Leishmaniose, Babesiose und Ehrlichiose in seiner Praxis festgestellt; eine Abnahme sahen nur wenige der 109 Teilnehmer (5-13%).

Dementsprechend lag der Anteil der befragten Tierärzte, die im abgelaufenen Jahr CVBD-Erkrankungen selbst diagnostiziert haben, bei 90% für Borreliose (April 2006: 87%), 64% für Leishmaniose (53%) und 42% für Babesiose (37%).

Obwohl Borreliose 2008 wieder mit Abstand am häufigsten von allen CVBDErkrankungen auftrat (523 Fälle), stuften 46% der Befragten die Babesiose als problematischste Erkrankung ein. Von den 92 in der Umfrage dokumentierten Babesiose-Fälle verliefen 8 (9%) tödlich. Die Tatsache, dass es in Deutschland kein zugelassenes Medikament zur Behandlung der Babesiose gibt und auch keine Impfung, trägt neben der Ausbreitung des Vektors, der Auwaldzecke, zur wahrgenommenen Gefährlichkeit der Erkrankung bei. Als Hauptrisikofaktoren für Babesiose wurden außerdem von mindestens der Hälfte der Befragten der Import von Hunden aus Süd- und Osteuropa und das Reisen mit Hund genannt.

Rund ein Drittel der Befragten gab „mangelnde Prävention“ als weiteren Risikofaktor für die meisten CVBD-Erkrankungen an. Für 95% der Tierärzte heißt Prävention neben bestimmten Verhaltensmaßnahmen vor allem die Bekämpfung der Überträgerparasiten. 81% sind der Überzeugung, dass eine Krankheitsübertragung durch Repellierung der Überträgerparasiten vermieden werden kann.

„Da hilft nur Aufklärung“, unterstützt Dr. Markus Edingloh von Bayer Vital die Aussagen seiner Tierarztkollegen. „Bayer engagiert sich seit Jahren in der Generierung und Verbreitung von Wissen über CVBD. Für Tierärzte und Tierhalter wurde ein umfangreiches Internetangebot geschaffen.
Daran können Tierärzte anknüpfen, um Hundebesitzern die Notwendigkeit der Prävention durch Anwendung eines repellierenden, gegen alle relevanten Blutsauger wirksamen Antiparasitenmittels deutlich zu machen“, so Dr. Edingloh.

P2News

Werbeanzeige

Check Also

Das Gehirn und unser Gedächtnis

Wie merkt sich das Gehirn wichtige Dinge? Der genaue Ablauf im Gehirn ist immer noch …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.