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Conti Reifensparte schreibt schwarze Zahlen- Ironie des Schicksals

Bosch, Daimler und jetzt Continental – die Krise in der Automobilindustrie hat die drei Riesen der Branche schwer getroffen. Bei diesen großen Unternehmen und ungezählten kleinen fielen im vergangenen Jahr Verluste an, wie sie in den Firmenbüchern teilweise noch nie verbucht werden mussten.

Damit hat jetzt auch Conti-Chef Elmar Degenhart zu kämpfen. Er leitet das Traditionsunternehmen erst seit August, als sein beim Investor Schaeffler in Ungnade gefallener Vorgänger Karl-Thomas Neumann seinen Hut nehmen musste. Degenhart kommt aus dem Schaeffler-Pool, soll Conti wieder in die Spur bringen. Dabei hilft ihm Wolfgang Reitzle, der seit Oktober dem Conti-Aufsichtsrat vorsteht und als ausgemachter Autokenner gilt.

Die Kapitalerhöhung von gut einer Milliarde Euro im Januar hat den Einfluss von Schaeffler verwässert, weil sich die Herzogenauracher aus Mangel an Barem nicht daran beteiligen konnten. Ironie des Schicksals: Ausgerechnet die Reifensparte, die die Franken vor einem Jahr noch drastisch verkleinern wollten, schreibt schwarze Zahlen. Ein Grund für Degenhart, den Verkauf gerade dieser Sparte gestern kategorisch abzulehnen. Der Protest der Conti-Reifenwerker zum Erhalt ihrer Jobs im letzten Jahr hatte doch etwas Gutes: für sie und das gesamte Unternehmen.

P2News/Neue Osnabrücker Zeitung

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