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Clinton in Asien

Dass die erste Auslandsreise der neuen amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton Asien ins Visier nimmt, ist wohlkalkuliert. Europa hat keinen Grund, sich zurückgesetzt zu fühlen. Immerhin war Barack Obamas Stellvertreter Jo Biden vor wenigen Tagen in offizieller Mission in München. Der asiatisch-pazifische Raum wird weltpolitisch interessanter und damit für die USA wichtiger. Chinas Rolle in der Welt gewinnt an Gewicht, insofern ist es logisch, dass die Regierung Obama die Bemühungen um das Reich der Mitte intensiviert und Clinton am Ende Peking besucht. Es geht um Absatzmärkte mit Milliarden Konsumenten, es geht um Milliarden Summen, die China in den USA investiert hat. Japan reagiert empfindlich, weil es die Dominanz der kommunistischen Volksrepublik China fürchtet. Doch Clinton hat zuerst Tokio aufgesucht. Japans Regierungschef Aso wird kommende Woche der erste ausländische Besucher bei Präsident Obama sein. Das zeigt, Japan hat seine Rolle als wichtigster Verbündeter in Asien nicht eingebüßt. Auch Clintons heutiger Besuch im muslimischen Indonesien belegt einen atmosphärischen Wandel der US-Außenpolitik. Der Besuch ist ein Signal an alle Muslime, dass die USA den vorurteilsfreien Dialog suchen.

Rheinische Post

P2News

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