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Bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet

Die Sieger im Wettbewerb „startsocial“ stehen fest: Für ihre hervorragende Arbeit in sozialen Projekten wurden sieben Initiativen ausgezeichnet. Gewinner sind jedoch viele: Der Vorbildcharakter der ausgezeichneten Projekte motiviert zum Nachahmen und hilft Betroffenen.

Ob Eingliederungshilfen für Migranten, Beschäftigungsprojekte für psychisch kranke Menschen oder Unterstützung für hochbetagte Menschen – viele dieser Projekte benötigen die Tatkraft engagierter Bürgerinnen und Bürger. Mit viel Motivation und Ideen arbeiten diese in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeichnete die besten „startsocial“-Projekte 2008 aus.

Bei der Preisverleihung hob die Kanzlerin hervor, dass die Nachfrage nach Unterstützung von sozialen Projekten in Deutschland gewachsen sei. Bürgersinn und Ehrenamt seien keine Lückenbüßer. Als Garanten einer funktionierenden Zivilgesellschaft hielten sie unsere Gesellschaft zusammen, betonte sie.

Sonderpreis der Bundeskanzlerin: Kunst für den Alltag

Der Sonderpreis der Bundeskanzlerin ging an ein Gemeinschaftsprojekt der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und des Diakonischen Werks Baden. In dem Projekt produzieren psychisch kranke und behinderte Menschen nach Entwürfen von Kunststudenten Gebrauchsgegenstände.

Die Integrationsfirma Integra e.V. und die Akademie haben zu diesem Zweck in Walldorf ein gemeinsames Unternehmen gegründet, das unter anderem einen Internetshop betreibt. Die fertigen Produkte werden dort und auf Messen vermarktet. Das Projekt wurde bereits Ende 2005 mit dem Sozialpreis „Innovatio“ ausgezeichnet.

www.loony-design.de

Beispielhaftes Engagement für die Gesellschaft

Neben dem Sonderpreis der Bundeskanzlerin wurden sechs weitere Initiativen zu diesjährigen Bundesgewinnern gekürt. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie das soziale Engagement der Bürgerinnen und Bürger wecken. Und sie verhelfen neuen Ideen des freiwilligen Engagements zum Durchbruch.

So bietet der Integrationsverein aus Neustadt an der Aisch mit viel ehrenamtlichem Engagement zahlreiche Kurse, Aktionen und Freizeitangebote zur Eingliederung von Migranten in die Gesellschaft an. Dazu zählen Frauentreff und Seniorenclub ebenso wie soziale Arbeit in der Suchtberatung oder Nachhilfe- und Lernkurse für Kinder und Erwachsene.

http://www.integra-nea.de/

Ein weiteres Projekt professionalisiert ehrenamtliche erste Hilfe: Ehrenamtliche Helfer der freiwilligen Feuerwehr werden bei medizinischen Notfällen von der Rettungsleitstelle alarmiert. Sie leisten erste Hilfe, bis der Notarzt eintrifft. Für dieses First-Responder-Konzept verbessert die freiwilligen Feuerwehr Bichl die Ausrüstung, intensiviert Schulungen und gewinnt weitere Freiwillige für die Ausbildung.

www.feuerwehr-bichl.de

Im Projekt „mobile“ – AWO Landesverband Saarland werden geistige und körperliche Fähigkeiten von hochbetagten oder demenzkranken Menschen aktiviert: Geschulte Freiwillige helfen den Betroffenen mit Übungen zur körperlichen und geistigen Bewegung in ihrer eigenen Wohnung. Der Saarländische Turnerbund und die AWO Saarland stehen Pate für die Aktion. Die AWO hat mit Unterstützung der ARD-Fernsehlotterie und des Saarlands die Finanzierung des Projekts für drei Jahre übernommen.

www.awo-saarland.de

Der Wettbewerb „startsocial“ wurde im Internationalen Jahr der Freiwilligen 2001 ins Leben gerufen. Die Idee dahinter: Mit der richtigen Unterstützung können Menschen, die sich freiwillig engagieren, noch mehr bewegen. Im Mittelpunkt der Initiative steht nicht die einmalige finanzielle Förderung einzelner Projekte, sondern der systematische Wissenstransfer aus der Wirtschaft und sozialen Organisationen in die soziale Projektarbeit hinein.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer profitieren so von den Erfahrungen aus Wirtschafts- und Sozialunternehmen. Juroren mit wirtschaftlichem oder sozialem Hintergrund helfen beim Projektkonzept. Coaches und Experten aus Unternehmen und sozialen Institutionen unterstützen die Projekte dann mit professioneller Beratung und Umsetzungshilfe.

Dabei ist der Erfahrungsaustausch keine Einbahnstraße: Denn sowohl das soziale Projekt als auch die „Helfer“ profitieren und lernen aus der Zusammenarbeit. 2008 fand der Wettbewerb zum sechsten Mal statt. Die ausgezeichneten Projekte erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5000 Euro.

P2News

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