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Bündnis gegen Gewalt – Nicht wegdrängen

Der Versuch, Gewalt einzudämmen, ist immer zu loben. Deshalb soll auch der Versuch des nordrhein-westfälischen Innenministeriums gelobt werden, ein Bündnis gegen die Gewalt zu schmieden, die für die neue zweithöchste Fußball-Amateurliga befürchtet wird. Allerdings nur auf der Basis der gesamtgesellschaftlichen Übereinkunft, die lautet: Wer Prügel austeilen will, der muss daran gehindert werden. Gewalt im Fußball ist schließlich nur eine Spielart von Gewalt, eine jedoch, die durch die mediale Anziehungskraft dieses Massensports sehr gut ausgeleuchtet und dementsprechend ausführlich diskutiert wurde. Gewalt löst sich aber nicht ratzfatz auf, wenn man sie wegdrängt. Sie verschwindet nur anderswohin. Will man sie wirklich verhindern, muss man sich mit denen beschäftigen, die zur Gewalt bereit sind. Das sind vor allem Jugendliche, die mit den Mitteln der Sozialarbeit vielleicht erreicht werden könnten. Über einen Solidarfonds der Profiklubs wäre die sinnvolle Arbeit sogar zu finanzieren. Die Bundesliga ist ja auch so ein Hort des Friedens, weil sie die Gewalttäter weggedrängt hat. Nach unten.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Kommentar von Frank Lamers

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