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Bundeskartellamt verhängt Geldbußen gegen Kosmetikhersteller

Das Bundeskartellamt hat am heute mitgeteilt, dass es Geldbußen in Millionenhöhe gegen Anbieter von Luxuskosmetik verhängt hat, weil sich diese an einem „Marktinformationssystem“ beteiligt hätten. Die Vorwürfe beziehen sich auf Sachverhalte, die im Rahmen einer sogenannten „Schlossrunde“ stattgefunden haben sollen.

Dazu erklärt Martin Ruppmann, VKE-Geschäftsführer: „Der VKE-Kosmetikverband steht zu dieser „Schlossrunde“ oder den dort entfalteten Aktivitäten in keinerlei Beziehung und kann das Verfahren deshalb nicht kommentieren.“

Im Lichte der aktuell bestehenden, hohen Unsicherheit hinsichtlich der Grenzen des zulässig Erlaubten beim Informationsaustausch unter Wettbewerbern wäre es aus Sicht des VKE und eines jeden Fachverbandes allerdings zu begrüßen, wenn in diesem Bereich möglichst rasch durch ein höchst richterliches Urteil Rechtssicherheit geschaffen würde.

Kontakte unter Wettbewerbern allein wegen der abstrakten Gefahr der Koordinierung des Marktverhaltens unter Generalverdacht zu stellen, trägt der wettbewerbsfördernden und notwendigen Rolle der Arbeit zumindest innerhalb von Verbänden nicht angemessen Rechnung.

VKE, P2news

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