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Bund prüft Opel-Bürgschaft

Nach einem Gespräch mit Opel-Managern hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zugesagt, die Bundesregierung werde eine eventuelle Bürgschaft für das Unternehmen konstruktiv prüfen.

Die Adam Opel GmbH sei wegen ihrer hundertprozentigen Verflechtung mit der amerikanischen Konzernmutter General Motors in einer „singulären, besonderen Situation“, sagte Merkel.

Ob die Inanspruchnahme einer Bürgschaft überhaupt erforderlich ist, will die Bundesregierung nun gemeinsam mit dem Unternehmen und den vier Landesregierungen der Opelstandorte klären. Dafür muss die Opel GmbH weitere Informationen und Zahlen vorlegen. Nicht zuletzt hängt diese Frage auch von der weiteren Entwicklung der Konzernmutter in den USA ab.

Bis Weihnachten solle eine Entscheidung fallen, hieß es am Montagabend nach dem Treffen im Bundeskanzleramt. Neben der Kanzlerin sprachen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos mit den Opel-Vertretern.

Gespräche mit den betroffenen Landesregierungen

Es gelte jedenfalls sicherzustellen, dass Mittel aus einer eventuellen Bürgschaft bei der Opel-GmbH verblieben und nicht in die USA flössen, sagte Merkel.

Der Europa-Chef von General Motors, Carl-Peter Forster, erklärte nach dem Gespräch, es gehe seinem Unternehmen nicht um kurzfristige Liquidität oder Subventionen für die deutsche GM-Tochter. Opel strebe einen „Sicherheitsschirm“ an, um auch „unter den allerschlechtesten Bedingungen“ das Überleben des Unternehmens sicherzustellen.

Opel Deutschland hatte die Bundesregierung vor einigen Tagen um eine Bürgschaft gebeten, um seinen mittelfristigen Liquiditätsbedarf sichern zu können.

P2News

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