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Bsirske wirft Arbeitgebern Verschleppungstaktik vor

Unmittelbar vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen hat Verdi-Chef Frank Bsirske der Arbeitgeberseite Verschleppungstaktik vorgeworfen. „Wir haben zwei Verhandlungsrunden hinter uns, ohne dass sich irgendetwas bei den Arbeitgebern bewegt hat. Dort will man die Sache offenbar aussitzen“, sagte Bsirske der „Saarbrücker Zeitung“.

„Ich befürchte, dass sich die Arbeitgeberseite gedanklich schon in Richtung Schlichtung verabschiedet hat, bevor die Verhandlungen richtig begonnen haben“, kritisierte der Gewerkschafter.

Während der neuen Verhandlungsrunde, die bis zum Freitag
angesetzt ist, soll es nach den Worten Bsirskes keine Streiks geben.
Danach sei man schlauer. „Niemand streikt um des Streiks Willen“.
Auch bei einer Schlichtung gelte die Friedenspflicht, erläuterte
Bsirske. „Falls auch das am Ende scheitert, was sich keiner von uns
wünscht, wäre eine Urabstimmung über Streiks fällig“, so Bsirske.

P2News/Saarbrücker Zeitung

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