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Brot ist tabu beim Füttern von Vögeln

Wer im bevorstehenden Winter gerne die Vögel im Garten oder am Wohnungsfenster füttern möchte, muss dabei einige Regeln beachten. Die Fütterung sollte erst beginnen, „wenn es richtig kalt wird“, sagt Markus Nipkow, Vogelschutzexperte des Naturschutzbundes, im Gespräch mit der Zeitschrift DAHEIM in Deutschland. In seiner Dezember-Ausgabe widmet sich das Magazin ausgiebig der Frage, wie man den Tieren in der kalten Jahreszeit am besten helfen kann.

Das beginnt bereits bei der Auswahl der Unterkunft. Aus Sicht von Nipkow ist das klassische Vogelhäuschen keineswegs ideal, weil „die Tiere das Futter mit ihrem eigenen Kot verschmutzen“. Somit wächst die Gefahr von Infektionen. Statt dessen empfiehlt der Fachmann des Naturschutzbundes sogenannte Futtersäulen oder ein Silo mit Trichter. Vorteil dieser Technik: Das Silo spendet immer nur so viel Nahrung, wie die Tiere auch wegfressen. Obendrein bleibt das Futter trocken.

Auch bei der Auswahl des Standortes und der Nahrung ist es ratsam, einige Regeln zu beachten. So sollte ein Vogelhaus nicht direkt am Fenster stehen, weil die Tiere sonst leicht erschreckt werden und wegfliegen. Sinnvoller ist es, das Vogelhaus frei aufzustellen – damit sie rechtzeitig bemerken können, falls ein Feind kommt, und fliehen können.

Was die mögliche Speisekarte betrifft, hat fast jede Vogelart ein anderes Lieblingsgericht. So essen Finken, Dompfaffen und Spatzen gerne Körnerfuttermischungen. Meisen brauchen Fettfutter (zum Beispiel in Form von Meisenringen oder speziellen Meisenknödeln), Amseln vertilgen besonders gerne Äpfel und Rosinen. Als besonderer Leckerbissen gelten bei Vögeln die Haferflocken, wenn sie zuvor in heißem Öl getränkt wurden. Ein absolutes Tabu bei der Vogelfütterung ist Brot.

P2News/Reader’s Digest

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