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Brainfood – die richtige Nahrung fürs Gehirn

Da das Gehirn selbst keine Energie speichern kann, muss unsere Denkzentrale regelmäßig gefüttert werden. Dabei sollte man auf eine ausgewogene und vollwertige Ernährung achten, die die Konzentration und Lernfähigkeit verbessern kann

Unser Gehirn ist der reinste Workaholic: In jeder Sekunde nehmen wir bis zu zehn Millionen Informations-Einheiten auf. Das heißt: Ununterbrochen riechen, hören, sehen, schmecken, tasten, fühlen und denken wir – oder erinnern uns an etwas. Das Gehirn ist ständig gefordert. Selbst beim Schlafen sind verschiedene Areale aktiv und sorgen für lebhafte Träume. Um diese Höchstleistungen erbringen zu können, verbraucht das Gehirn etwa 30 Prozent des gesamten Energiebedarfs unseres Körpers. Da es selbst keine Energie speichern kann, muss unsere Denkzentrale regelmäßig gefüttert werden. Dabei kommt es jedoch auf die richtigen Nährstoffe an. Denn nur eine ausgewogene und vollwertige Ernährung kann die Konzentration und Lernfähigkeit verbessern. Nahrungsmittel für die optimale Funktion des Gehirns werden als „Brainfood“ bezeichnet, zu deutsch Gehirnnahrung. Alexandra Krotz, Ernährungsexpertin bei der Techniker Krankenkasse (TK), gibt Tipps für kluge Köpfe.

Besonders wichtig für die geistige Fitness sind die komplexen, langkettigen Kohlenhydrate aus Vollkorngetreide, Gemüse, Kartoffeln und Hülsenfrüchten. Außerdem enthalten diese Lebensmittel auch reichlich Ballaststoffe, die dafür sorgen, dass der Kohlenhydratbaustein Glucose langsam, aber stetig ins Blut und damit ins Gehirn gelangt. So hält die Leistungsfähigkeit länger an. Am besten kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilen. Auch Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren bringen Power fürs Gehirn. Besonders gut kann unser Körper tierisches Eiweiß aus fettarmen Milch-, Fleisch-, Fisch- und Geflügelprodukten verwerten. Für Konzentrationsfähigkeit sorgen Vitamine der B-Gruppe. Sie sind enthalten in Hefe, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen, Käse, Milch, Eiern, Gemüse, Bananen, Kartoffeln und Innereien. Vitamin C (Zitrusfrüchte, Kiwi, Kohl), Vitamin A und Beta-Karotin (Leber, Butter, Käse, grüne und gelb-rote Gemüsesorten und Früchte) sowie Vitamin E (Getreide, Weizenkeime, Pflanzenöle, Eier) schützen das Gehirn vor zellzerstörenden freien Radikalen.

Unentbehrlich sind für die Gehirnfunktion Mineralstoffe und Spurenelemente. Dazu gehören Calcium (Milch- und Milchprodukte, grüne Gemüsesorten, Sesamsamen, Nüsse, Mineralwasser), Magnesium (Vollkorn, Milchprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen) sowie Eisen (Fleisch, Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Weizenkeime, Johannisbeeren). Damit das Gehirn nicht austrocknet, sollte man täglich mindestens zwei Liter Wasser, Tee oder Saftschorle trinken, beim Sport und im Sommer entsprechend mehr.

News-Reporter

P2News

(Foto: Techniker Krankenkasse/ News-Reporter)
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