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BMW Group in Asien und mittlerem Osten auf Wachstumskurs

Die BMW Group ist in China mit einem deutlichen Absatzplus von über 122% hervorragend in das neue Jahr gestartet. Insgesamt wurden dort im Januar 11.919 Fahrzeuge (Vorjahr 5.360) der Marken BMW und MINI verkauft und damit der Absatz des Vorjahresmonats mehr als verdoppelt. Mit 11.369 Fahrzeugen überschritt die Marke BMW erstmals die Grenze von 10.000 verkauften Einheiten in einem Monat. Sehr erfolgreich war dabei die BMW 7er Reihe mit 1.705 Fahrzeugen (Vorjahr 844/+102%). China bleibt damit der größte Einzelmarkt für diese wichtige Baureihe. „Wir werden unseren Wachstumskurs auf dem chinesischen Markt im Jahr 2010 weiter fortsetzen. Trotz des bereits sehr starken Vorjahres wollen wir hier erneut im zweistelligen Prozentbereich zulegen“, sagte Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG für Vertrieb und Marketing, in München. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen in China 90.536 Fahrzeuge der Marken BMW und MINI verkauft, was einem Zuwachs von 37,5% entspricht.

Die Region Asien und mittlerer Osten mit ihren vielfältigen Märkten nimmt eine zunehmende Bedeutung für die BMW Group ein. Dort erzielte das Unternehmen im Jahr 2009 mit insgesamt 183.111 verkauften Automobilen der Marken BMW und MINI ein deutliches Plus von 10,5%. Damit entfielen rund 14% des Konzernabsatzes auf Asien. Im Vergleich dazu machten Nordamerika 21% und Europa 59% des Gesamtabsatzes aus.

Nach Gründung der ersten Vertriebsgesellschaft 1981 in Japan – wo die Marke BMW inzwischen Marktführer im Premium-Segment ist – hat die BMW Group seit Mitte der 1990er Jahre ihr Engagement in Asien kontinuierlich mit eigenen Vertriebsstandorten und Fertigungsstätten ausgebaut. „Unsere Strategie, frühzeitig in junge Märkte mit hohem Entwicklungspotenzial zu investieren und dort das Wachstum mitzugestalten, zahlt sich aus“, so Robertson. Deutlich wird dies beispielsweise in Indien, wo das Unternehmen im Jahr 2005 erst 227 Einheiten absetzte. Durch Gründung der eigenen Vertriebsgesellschaft im Jahr 2006 konnten Marktpotenziale besser erschlossen werden, woraufhin sich der Absatz bereits im Jahr 2007 mit 1.387 Einheiten mehr als verfünffachte. Im vergangenen Jahr war die Marke BMW mit einem Absatzplus von 24,4% auf 3.619 verkaufte Fahrzeuge in Indien Marktführer im Premium-Segment. Mit einem Marktanteil von 23,8% war BMW im Jahr 2009 das dritte Mal in Folge auch in Korea die Nummer eins im Premium-Segment. Nach China, USA und Deutschland ist Korea der viertgrößte Markt für die BMW 7er Reihe.

Neben China, Indien und Korea entwickelten sich im Jahr 2009 auch die Märkte sehr positiv, die durch Importeurspartner in Asien und im mittleren Osten bedient werden. Trotz der globalen Wirtschaftskrise steigerte die BMW Group ihren Absatz in den Importeursmärkten Südost-Asiens leicht um 1,5% auf 5.840 Einheiten. Besondere Wachstumstreiber waren dabei Indonesien (901/ +25%), Vietnam (334/ +106%) und Brunei (213 Fahrzeuge/ +16%).

Im mittleren Osten konnte die Marke BMW im Jahr 2009 in den 14 Importeursmärkten ihren Marktanteil um 4% steigern. Meistverkauftes Fahrzeug war in diesen Märkten die BMW 7er Reihe mit 4.620 Einheiten, dies ist ein Plus von 75% im Vergleich zum Vorjahr. Besonders wachstumsstarke Märkte waren dabei Syrien mit einer Steigerung um 53% (878 Einheiten), Libanon mit 48% (1.001 Einheiten) sowie Saudi Arabien mit 27% (2.555 Einheiten). „Auch in den Märkten Südost-Asiens und im mittleren Osten ist die BMW Group erfolgreich unterwegs. Diesen Kurs wollen wir auch in diesem Jahr halten“, so Robertson.

Einen wichtigen Erfolgsfaktor, um am kräftigen Wachstum in Asien zu partizipieren, stellt der schrittweise Ausbau der Produktionskapazitäten von derzeit 41.000 auf künftig 100.000 Einheiten am chinesischen Standort Shenyang dar. Im indischen CKD-Werk Chennai wird ab Ende des Jahres neben dem BMW 3er und dem 5er auch der BMW X1 vom Band laufen und damit den Eintritt der Marke BMW in das Sports Activity/Sports Utility Segment in Indien begründen. Gleichzeitig weitet das Unternehmen sein Händlernetz in Indien aus und baut in zehn weiteren Städten des Subkontinents Handels- und Servicebetriebe auf.

P2News/auto-reporter

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