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Bildungbericht: „Was nutzt das schönste Konzept?“

Plant und redet nicht so viel, sondern handelt endlich, und zwar konkret vor Ort! Das möchten den Politikern dieser Tage all jene laut zurufen, die unmittelbar mit dem Thema Bildung konfrontiert sind – Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Großeltern, Lehr- und Erziehungspersonal. Bildung ist das Top-Thema, seit Pisa, Iglu, Vera und wie die Studien und Tests noch alle heißen mögen. Die Kanzlerin reist durchs Land und erklärt Bildung zur Chefsache, die einzelnen Bundesländer überbieten sich mit all ihren neuen Bildungskonzepten, ihren erfolgreichen Schülern und ihren Unterrichtsgarantien. Dabei weiß jeder, der den Alltag in Kindertagesstätten und Schulen kennt, dass die Realität oft anders aussieht. Unterricht fällt aus, pädagogische Konzepte im Kindergarten oder individuelle Förderung in der Schule finden aufgrund von Personalmangel oder zu großer Gruppenstärke nicht statt. Kinder und Jugendliche, die ihre Bildungskarriere aufgrund ihres sozialen Umfeldes schon mit größten Schwierigkeiten beginnen, erhalten nach wie vor zu wenig Hilfen. Diejenigen sind erfolgreich, die von klein auf vor allem vom Elternhaus optimal gefördert werden – kein Wunder, dass Familien zunehmend aus dem staatlichen System ausbrechen und private Bildungseinrichtungen derzeit einen Boom erleben. Da können noch so viele Förderprojekte, Ganztagsangebote oder neue Schulformen wie die Realschule plus aus der Taufe gehoben werden – ohne solide Ausstattung der Einrichtungen vor Ort, vor allem aber ohne ausreichendes und engagiertes Personal, das Kinder in den Mittelpunkt stellt, werden all die schönen Konzepte nicht zum Ziel führen.

Allgemeine Zeitung Mainz, P2news

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