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Bilanz der Bush – Regierung: Wo sich an Bush anknüpfen lässt

Alles ist gesagt über die Fehler und Entgleisungen des George Bush. Völlig zu Recht wird ihm angelastet, die USA wesentlich schwächer zurückzulassen, als sie zu Beginn seiner Präsidentschaft waren. Aber auch in der Bilanz dieses Staatschefs findet sich nicht ausschließlich Schlechtes. So lohnt der Blick, an welchen Teil seiner politischen Hinterlassenschaft sich anknüpfen lässt.

Dazu zählt zweifellos die Härte, die Bush den Anmaßungen totalitärer Gesinnung entgegengesetzt hat. Vor ihnen ist er auch unter dem Eindruck des schwersten Angriffs, den ein westliches Land nach dem Zweiten Weltkrieg hinnehmen musste, nicht zurückgewichen. Hat im Gegensatz zu manchem Europäer die historische Erkenntnis nicht vergessen, dass gewalttätige Fanatiker, die jeden unter ihre Weltsicht und Herrschaft zwingen wollen, Sanftmut stets mit Schwäche verwechseln.

Ein weiterer Pluspunkt: Nachfolger Barack Obama findet für seine Asien-Politik gut bestellten Boden vor. Im Pazifik hat Bush Spannungen abgebaut, selbst im Konflikt mit Nordkoreas atomsüchtigem Kim-Regime. Mit China, dessen Wirtschaft eng mit der amerikanischen verbunden, aber auch äußerst harte Konkurrentin ist, hat Bush einen reibungsarmen Umgang hinbekommen. Ohne auf klare Worte in Sachen Tibet zu verzichten, ohne Taiwan preiszugeben. Auch davon kann Europa lernen.

Neue Osnabrücker Zeitung

P2News

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