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Bewegung schützt vor Zivilisationskrankheiten

Regelmäßiges Training kann das Risiko verschiedener Zivilisationskrankheiten erheblich senken. Wie stark der Effekt ist, hat Professor Ingo Froboese, Präsident des Zentrums für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule Köln in einer Übersicht zusammengestellt. So sinkt das Asthmarisiko um 38 Prozent, das für Bluthochdruck um 40 Prozent, das für Diabetes sogar um 69 Prozent. Die Daten beruhen auf den Ergebnissen zahlreicher aktueller deutscher und internationaler Studien.

Ausdauersport wirkt sich dabei anders aus als Krafttraining oder eine Mischung aus beidem. Konditionstraining wie Joggen schützt besonders stark vor Diabetes und koronaren Herzerkrankungen, das Risiko für Bluthochdruck lässt sich hingegen effektiver durch Kraftübungen, zum Beispiel an Fitnessgeräten verringern.

Die Erfolge stellen sich recht schnell ein: Schon nach acht bis vierzehn Tagen Training kommt es zu ersten enzymatischen Veränderungen. „Tiefgreifende Körperumstellungen finden nach vier bis sechs Monaten statt“, sagt der Experte in stern GESUND LEBEN. Er empfiehlt, dreimal pro Woche die Ausdauer zu trainieren. „Entscheidend ist die Regelmäßigkeit.“ Da viele unserer Zellen keine biologische Uhr besitzen, lohne es sich auch noch in hohem Alter, mit Sport zu beginnen.

Zuviel Sport kann dem Körper jedoch auch Schaden zufügen. Übertreibt man die Intensität des Trainings, kann es zu einer Überlastung des Herz-Kreislauf-Systems kommen, warnt Froboese. „Wie schnell der Körper überstrapaziert ist, bestimmt die individuelle Fitness. Wenn der Ruhepuls einen Tag nach dem Training vier bis sechs Schläge über dem gewohnten Durchschnittswert liegt, war das Training wahrscheinlich zu intensiv.“

P2news/stern

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