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Betriebliche Gesundheitsförderung senkt Ausfallzeiten

Mehr Krankheiten bei körperlicher Belastung – die metallverarbeitenden Branchen haben mit die höchsten Ausfallzeiten zu verzeichnen

Deutschlands Arbeitnehmer fehlen immer seltener bei der Arbeit: Seit 1997 sind die durchschnittlichen Ausfallzeiten innerhalb von zehn Jahren um 2,1 Tage gesunken. Das zeigt der Fehlzeiten-Report 2008 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld.

„Dies ist vor allem auf Veränderungen in der Beschäftigtenstruktur, Fortschritte in der Medizin und eine verbesserte Gesundheitsvorsorge in den Betrieben zurückzuführen“, sagt Helmut Schröder, stellvertretender Leiter des WIdO und Mitherausgeber des Reports. Während 1997 noch jeder Arbeitnehmer im Schnitt 18,5 Kalendertage wegen gesundheitlicher Probleme nicht zur Arbeit erscheinen konnte, ist deren Zahl kontinuierlich auf 16,4 Fehltage in 2007 gesunken.

Dabei werden zwischen den einzelnen Branchen große Unterschiede deutlich: Die geringsten Ausfallzeiten gab es mit 2,5 Prozent in der Datenverarbeitung und mit 3,1 Prozent im Kreditgewerbe. Am häufigsten fehlten Arbeitnehmer wegen Krankheit in der Abfall- und Abwasserbeseitigung (6,3 Prozent) und in der Metallerzeugung und -bearbeitung (5,5 Prozent). Die meisten Fehltage waren auf Muskel- und Skeletterkrankungen (24,2 Prozent), Verletzungen (12,8 Prozent), Atemwegs- (12,4 Prozent) und psychische Erkrankungen (8,2 Prozent) zurückzuführen.

Erfolgreiche betriebliche Gesundheitsförderung senkt aber nicht nur die Ausfallzeiten, sondern hilft zugleich, die Produktivität und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Wie der Report belegt, konnten dadurch die Kooperation der Belegschaft im Betrieb verbessert, Organisations- und Arbeitsabläufe optimiert und die Belastungen für die Arbeitnehmer abgebaut werden. Mehr als die Hälfte der befragten Arbeitnehmer ist vom Nutzen dieser Maßnahmen sowohl für das Unternehmen als auch für die Beschäftigten überzeugt.

News-Reporter

P2News

Foto: AOK-Medienservice/News-Reporter
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