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Bespitzelung und kein Ende

Es ist nicht einmal zwei Jahre her, dass die Überwachung von Mitarbeitern durch den Lebensmittel-Discounter Lidl in der breiten Öffentlichkeit für Empörung sorgte. Angesichts der großen Zahl von weiteren Affären, die seitdem bekannt wurden, hat man längst den Überblick verloren, welches Unternehmen wann, wo und wie lange Mitarbeiter und Kunden bespitzelt und ausgespäht hat.

Ob auch die Schlecker-Kette „Ihr Platz“ in dieser Reihe ein Platz gebührt, ist momentan offen. Noch ermitteln die Datenschützer.

Unabhängig davon: Die Überwachung, so hat es sich in den Köpfen vieler Menschen offenbar festgesetzt, ist in vielen Bereichen längst Alltag und lässt sich nicht verhindern. Das ist fatal, denn schließlich geht es um Grundrechte, die so leichtfertig aufgegeben werden.

Genau darauf setzen offenbar immer noch einige Firmen. Wie sonst ist es möglich, dass selbst nach dem großen Lidl-Aufruhr von 2008 andere Unternehmer weiter ungerührt gegen Datenschutzgesetze und zum Teil gegen die Menschenwürde verstoßen. Offenbar wird selbst der Image-Schaden inzwischen bewusst in Kauf genommen. Ist der Ruf erst ruiniert…
P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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