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Bespitzelung bei der Bahn offenbar weitreichender als bislang bekannt

FDP: Hinweise, dass auch Informanten der Presse bespitzelt wurden

Die Deutsche Bahn hat ihre Mitarbeiter offenbar nicht nur zur Korruptionsbekämpfung überwacht. Das berichtet das ARD-Magazin Monitor unter Berufung auf den Verkehrsexperten der FDP im Bundestag, Patrick Döring. „Wir wissen inzwischen von Fällen, in denen im Anschluss an unliebsame Presseberichterstattung der bahninterne E-Mail Server überprüft wurde, um herauszufinden, wer Mailkontakt mit externen Personen hatte“, erklärte Döring gegenüber Monitor. Der FDP-Parlamentarier habe zudem „Hinweise, dass bei diesen Überprüfungen die Firma Network beteiligt war.“

Damit häufen sich nach Monitor-Recherchen die Parallelen zur Bespitzelungsaffäre bei der Telekom. Auch dort wurde nach Informanten der Presse gesucht. Und auch im Fall Telekom war die Sicherheitsfirma Network mit im Spiel.

Die Bahn lehnte eine Stellungnahme mit Verweis auf die heutige Aufsichtsratssitzung ab. Zugleich verwies das Unternehmen auf den Zwischenbericht, der dem Parlament vorgelegt worden war.

Bislang hatte die Bahn stets erklärt, es sei ihr ausschließlich um die Korruptionsbekämpfung gegangen. Sie schließt aber nicht mehr aus, dass es „Verstöße gegen straf- und datenschutzrechtlichen Bestimmungen“ bei der Informationsbeschaffung gegeben habe.

P2News

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