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Beitragserhöhung der KV kostet Unternehmen viel Geld

Beitragserhöhung der Krankenversicherung kostet Unternehmen zwei Milliarden Euro

Rund zwei Milliarden Euro jährlich kostet deutsche Unternehmen die Erhöhung der gesetzlichen Krankenversicherungsbeiträge auf 15,5 Prozent im nächsten Jahr. Im Bundesdurchschnitt bedeutet das 75 Euro pro sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem. Dies ergab eine aktuelle Studie des Ökonomen Prof. Bernd Raffelhüschen, die er im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und des Wirtschaftsmagazins ‚impulse‘ durchführte. Der erhöhte Einheitsbeitrag tritt ab 1. Januar 2009 im Rahmen des Gesundheitsfonds in Kraft und soll heute von der Bundesregierung verabschiedet werden.

Speziell Unternehmen, deren Mitarbeiter bislang in besonders günstigen oder betriebseigenen Kassen versichert waren, sind betroffen. Hier lagen die Beitragssätze bisher oft noch unter dem Durchschnitt. Mit dem erhöhten Einheitsbeitrag müssen die Arbeitgeber jetzt mit einer enormen Steigerung der Lohnnebenkosten rechnen. So sind bislang beispielsweise die Mitarbeiter der Ricosta Schuhfabrik GmbH in der betriebseigenen Krankenkasse mit einem Beitragssatz von 13,8 Prozent versichert. Die Mehrkosten durch den erhöhten Beitragssatz betragen 50.000 Euro jährlich. Bei 180 Mitarbeitern ergibt das einen Zusatzbetrag von knapp 278 Euro pro Kopf. Der E-Commerce basierte Fahrradhandel Profirad hingegen hat pro Beschäftigtem 120 Euro mehr zu tragen, da die zehn Mitarbeiter zum größten Teil bei der Barmer oder der AOK Hessen versichert sind, deren Beitragssätze zur Zeit bei 15,3 bzw. 15,8 Prozent liegen.

P2News

(Foto: Bausparkasse/News-Reporter)
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